Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Aktuelle Informationen zur adulten ADHS auf Basis der aktuellen S3-Leitlinie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Seit 2018 liegt die interdisziplinäre effizienz- und konsensbasierte (S3-) Leitlinie „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter“ (in einer Kurz- sowie einer Langform) vor. Diese S3-Leitlinie
liefert umfassende Informationen und Empfehlungen zum Thema ADHS. Im folgenden Beitrag wird dabei auf die adulte ADHS fokussiert.

Aktuelle Therapie von Beugesehnenverletzungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Sehnenverletzungen der Hand und des Unterarms werden zwar meist korrekt diagnostiziert, allerdings in ihrer Komplexität und ihrem Ausmaß zuweilen unterschätzt. Bereits eine sorgfältige Anamnese ist wesentlich, um auf Basis des zugrunde liegenden Traumamechanismus erste Rückschlüsse auf die Verletzung ziehen zu können. Für eine korrekte Diagnose ist eine eingehende klinische Untersuchung unter Kenntnis anatomischer Charakteristika des Beugesehnenapparates essenziell. Neben präoperativen Aspekten behandelt die Fortbildung selbstredend auch Besonderheiten der operativen Versorgung und der postoperativen Therapie. So werden etwa die Vorzüge der Wide-awake-Anästhesie, mögliche zonenspezifische operative Schwierigkeiten, Nahttechniken sowie handtherapeutische Nachbehandlungskonzepte vorgestellt.

Die neuen KRC-Empfehlungen für refraktiv-chirurgische Eingriffe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zur refraktiven Chirurgie gehören anerkannte Verfahren, aber auch operative Techniken, die noch keine allgemein anerkannten Heilverfahren darstellen. Deshalb ist eine immer wieder aktualisierte Bewertung nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft mit entsprechenden Hinweisen zur Qualitätssicherung unerlässlich. Die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) hat im Februar 2019 ihre neuen Empfehlungen herausgegeben. Wie ist der aktuelle Stand und was hat sich im Vergleich zu 2015 geändert?

Organische Ursachen von gynäkologischen Blutungsstörungen und ihre Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Blutungsstörungen sind ein gesundheitsökonomisch relevantes Problem. 30-40 % aller Frauen zwischen 15 und 40 Jahren nehmen das ambulante Gesundheitssystem wegen der ICD-Diagnosen N 92 (zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation) und N 94 (Schmerz und andere Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorgane und dem Menstruationszyklus) an mindestens 2 von 4 Quartalen im Jahr in Anspruch.  Neben funktionellen Ursachen kommen mit zunehmendem Lebensalter auch organische Ursachen infrage. Sowohl in der Sprechstunde als auch in der Klinik steht heute ein breites Spektrum an gut wirksamen und wenig belastenden Therapien zur Behandlung der uterinen Blutungsstörungen zur Verfügung. Ein Überblick.

Aktuelle Aspekte der multimodalen Therapie des Ovarialkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Ovarialkarzinom stellt eine aggressive Tumorerkrankung dar, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. In den vergangenen Jahrzehnten konnte die onkologische Versorgung mit der Optimierung der operativen Therapie sowie der Einführung der platinhaltigen Chemotherapie verbessert werden. Neue Therapieoptionen, die zunehmend zu einer individualisierten Therapieempfehlung führen und vom behandelnden (Gynäko-)Onkologen im Rahmen der Beratung mit der Patientin zu berücksichtigen sind, wurden in den letzten Jahren entwickelt. Hierunter fallen die zielgerichteten VEGF-Antikörper sowie die PARP-Inhibitoren, aber auch prospektiv weitere Substanzklassen wie Checkpoint-Inhibitoren, deren Bedeutung in der Tumortherapie noch diskutiert werden muss. Grundlage der Therapie ist dabei neben dem korrekten operativen Staging die genetische Diagnostik. Einen Überblick über den derzeitigen Stand der multimodalen Therapie soll die folgende Abhandlung bieten.

Eindämmung des Tabakrauchens - Deutschland ein Entwicklungsland

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Regelmäßiges Tabakrauchen ist ein selbstschädigendes Verhalten mit schweren gesundheitlichen Folgen. Dennoch raucht ein Viertel der deutschen Erwachsenen - meist jahrzehntelang. Ursache dafür ist unter anderem die häufige, rasche Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit. Rauchen, das als Suchterkrankung oft fortgesetzt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen eingetreten sind, ist allein in Deutschland jährlich verantwortlich für 120.000 Todesfälle und verursacht Kosten von rund 80 Milliarden Euro. Verhinderung oder Beenden des Rauchens erfordert neben dem persönlichen Willen und den in Leitlinien niedergelegten medizinischen Maßnahmen auch einen entschlossenen Beitrag der Politik. Deutschland nimmt im europäischen Ranking von 35 Staaten zu Rauchbarrieren den unrühmlichen 34. Rang ein, nur noch gefolgt von Österreich.

Behandlung des ischämischen Schlaganfalls: Schnittstellenoptimierung auf dem Weg zur Reperfusion

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Global gesehen, ist der Schlaganfall eine der häufigsten Erkrankungen und nach der koronaren Herzerkrankung die zweithäufigste Todesursache [1]. Auf dem Weg zu einer  möglichst erfolgreichen Behandlung fasst dieAussage „Time is Brain“ immernoch einen der fundamentalsten Grundätze der erfolgreichen Schlaganfalltherapie zusammen. Schon aus den Zulassungsstudien der systemischen Lysetherapie ist bekannt, dass der Behandlungseffekt klar zeitabhängig und ab 271 Minuten nach Beginn der Symptomatik nicht mehr nachweisbar ist [2, 3]. Rechnerisch kann man den Zeiteinfluss bis auf die zelluläre Ebene herunterrechnen mit einem Verlust von etwa 2 Millionen Nervenzellen pro Minute während eines ischämischen Schlaganfalls ohne erfolgte Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes [4].

Tiergestützte Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Tiergestützte Therapie ist eine immer häufiger angewendete Behandlung im pädiatrischen Setting. So wird tiergestützte Therapie beispielsweise bei Krebserkrankungen, neurologischen Erkrankungen, nach medizinischen Eingriffen, bei

Verhaltensproblemen, ADHS, Depression, Angst oder Autismus-Spektrum-Störungen angewendet mit dem Ziel, Stress, Angst und Schmerzen zu reduzieren, während Sozialverhalten, motorische Funktionen, aber auch Motivation und positive Emotionen gefördert werden sollen. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über aktuelle

Studien, welche die Effekte von tiergestützter Therapie bei Kindern und Jugendlichen aufzeigt. Anschließend werden einige Wirkmechanismen sowie Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung von tiergestützten Interventionen dargestellt.

Transparenzinformationen

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Finanzielle Förderung: Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlags-GmbH mit 300 €

Interessenkonflikte der Autorin: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org).

Wissenschaftliches Lektorat und Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurde im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.

Fertilitätserhalt bei frühen Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Endometriumkarzinom ist nach dem Mamma-, Kolon- und Bronchialkarzinom das vierthäufigste Malignom der Frau. Obgleich es typischerweise eine Erkrankung der postmenopausalen Patientin ist, stieg die Inzidenz in den letzten Jahren auch bei jüngeren, prämenopausalen Frauen. Verantwortlich für diesen Anstieg zeichnet das häufigere Auftreten prädisponierender Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ II und arterielle Hypertonie. Das Alter spielt auch in Hinblick auf die therapeutischen Maßnahmen eine Rolle. Viele Patientinnen äußern aufgrund noch nicht abgeschlossener Familienplanung den Wunsch nach Fertilitätserhalt, welcher allerdings nicht mit der operativen Therapie in Form der modifiziert radikalen Hysterektomie und der ggf. beidseitigen Adnexektomie vereinbar ist. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen, die für ein konservatives Vorgehen zwingend gegeben sein müssen, den möglichen fertilitätserhaltenden Therapieoptionen sowie dem Ablauf der onkologischen Nachsorge.

Fortschritte der optischen Kohärenztomographie und multimodale Darstellung bei traktiven Makulopathien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Traktive Makulopathien sind eine vielschichtige Gruppe vitreomakulärer Netzhauterkrankungen. Zur Differenzierung der Untergruppen und zur Festlegung des individuellen therapeutischen Vorgehens ist die kombinierte Anwendung verschiedener bildgebender Techniken vorteilhaft. Neben der Funduskopie stellt die optische Kohärenztomographie (OCT) derzeit aufgrund ihrer hohen Sensitivität die Basisuntersuchung dar. Der Beitrag gibt einen Überblick über die einzelnen Verfahren und ihre Anwendung im Rahmen der Diagnostik.

Endokarditis - Diagnostik und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von publimed Medizin und Medien GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Mortalität der infektiösen Endokarditis (IE) ist selbst heute – in der Ära potenter Antibiotika – noch erschreckend hoch. Da die Befundung der IE oftmals nicht einfach, eine genaue Diagnose für den weiteren Therapieentscheid jedoch wesentlich ist, erläutert die vorliegende Fortbildung unter Bezugnahme auf die Duke-Kriterien eingehend essenzielle Diagnosestandards (Blutkulturen, Herzechokardiografie, Schnittbildverfahren). Ein umfassender Überblick über die aktuelle leitliniengemäße parenterale erregerspezifische Antibiotikatherapie veranschaulicht die unterschiedlichen Therapieoptionen, wobei nebst Dosierungsempfehlungen und Therapiedauer insbesondere Vor- und Nachteile, substanzspezifische Besonderheiten sowie erste Studien zur peroralen Therapie diskutiert werden.

Aktuelle Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 250,-
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Nach den aktuellen statistischen Daten erkranken in Deutschland jährlich ungefähr 17.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom. Mit einem Anteil von ca. 95 % machen Adenokarzinome (insbesondere duktalen Ursprungs) den Großteil der Pankreaskarzinome aus. Leider werden diese meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium ohne kurative Behandlungsoptionen diagnostiziert. Die Prognose der erkrankten Patienten ist daher entsprechend schlecht – die 5-Jahres-Überlebensraten von 10 % (Frauen) beziehungsweise 9 % (Männer) gehören zu den Schlechtesten aller Tumorentitäten. Eine vollständige Resektion des Tumors stellt den einzigen kurativen Therapieansatz dar, ist jedoch nur bei ca. 15–20% der Patienten möglich. Bei der Mehrzahl der Patienten ist daher primär eine Systemtherapie erforderlich. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die aktuellen, stadienadaptierten Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas geben. Die verbleibenden 5 % der Pankreaskarzinome entfallen auf Tumoren anderen (insbesondere endokrinen und neuroendokrinen) Ursprungs. Diese Tumoren unterscheiden sich in ihrer Prognose und Therapie deutlich von den Adenokarzinomen des Pankreas und sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Das künstliche Gelenk bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Der Formenkreis entzündlich-rheumatischer Erkrankungen zeichnet sich nicht nur durch eine Vielzahl verschiedener Krankheitsentitäten aus, sondern vor allem auch durch die damit einhergehende Diversität der Symptomatik, welche die Diagnose oftmals erschwert. Da eine möglichst frühzeitige Befundung für eine erfolgreiche Therapie wesentlich ist, bietet die vorliegende Fortbildung zum einen eine Übersicht über die häufigsten Krankheitsformen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen – vor allem der rheumatoiden Arthritis als häufigstem Vertreter – sowie über diagnostische Standardverfahren. Zum anderen widmet sie sich eingehend den entsprechenden Therapieverfahren, angefangen von der medikamentösen Therapie über physikalische Maßnahmen bis hin zur Indikation eines künstlichen Gelenkersatzes. Hinsichtlich letzterer werden insbesondere zu beachtende prä-, peri sowie postoperative Besonderheiten diskutiert.

NSCLC Stadium III – Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapiekonzepte

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von AstraZeneca GmbH; Betrag: € 8.900,-
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Die Letalität von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ist sehr hoch, weil dieser Tumor in den meisten Fällen bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Ein Intermediärstadium zwischen frühen und metastasierten Tumoren stellt das klinische Stadium III dar, das aber hinsichtlich seiner lokalen und regionären Ausbreitung sehr heterogen ist. Vor allem die Verteilung und die Lage befallener Lymphknoten bestimmt darüber, ob ein Patient noch in kurativer Absicht operiert werden kann oder nicht. Ein inoperables Stadium III wird bislang im Regelfall mittels Radiochemotherapie, bevorzugt simultan, behandelt. Eine Chance auf Heilung ist hier noch vorhanden, aber sie ist gering. Erhöht werden kann sie möglicherweise durch neuere Therapiekonzepte, bei denen die Radiochemotherapie mit nachfolgenden immunonkologischen Therapien kombiniert wird.

Schwangerschaftsverhütung bei Jugendlichen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Kontrazeptionsberatung von Jugendlichen ist ein wichtiger Beitrag für die sexuelle Gesundheit Jugendlicher. In dieser Fortbildung werden die Vor- und Nachteile der gängigen Verhütungsmethoden in punkto Sicherheit, Risiken und Nebenwirkungen sowie Compliance vorgestellt und diskutiert.

Diagnostik kardiovaskulärer Erkrankungen bei Tumorpatienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Kardio-Onkologie ist ein wichtiges und expandierendes medizinisches Feld, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Behandlung von onkologischen Patienten zu optimieren.

In dieser Fortbildung wird u.a. die Rolle der gängigen Biomarker und bildgebenden Verfahren für die Diagnostik und Verlaufskontrolle von kardialen Nebenwirkungen onkologischer Therapieverfahren vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Empfehlungen vorgestellt.

Die MIGS-Chirurgie auf dem Prüfstand

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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In den letzten Jahren hat die mikroinvasive Glaukom-Chirurgie (MIGS) immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Begriff findet sich in der Literatur erstmalig um das Jahr 2009; bis heute gibt es keine offizielle und präzise Definition. Derzeit sind viele MIGS-Verfahren verfügbar, die nach dem grundsätzlichen Operationsprinzip (subkonjunktival / filtrierend, trabekulär, suprachoroidal, zyklodestruktiv) geordnet werden können. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Diskussionsthemen der Glaukomexperten mit dem Ziel, dem Leser Kontroversen und Konsensus aufzuzeigen. 

Genetische Krebsprädispositionssyndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Genetische Krebsprädispositionssyndrome (KPS) gelangen zunehmend in den Fokus klinischen und wissenschaftlichen Interesses. Bei den KPS handelt es sich um eine heterogene Gruppe genetischer Erkrankungen, denen allen ein erhöhtes Risiko der Entwicklung von Malignomen gemein ist. Von den jährlich 2.100 malignen Neuerkrankungen im Kindesalter in Deutschland entstehen mindestens 160 Krebserkrankungen auf dem Boden einer erblichen Veranlagung. Um der wachsenden klinischen Relevanz genetischer KPS Rechnung zu tragen, werden nachfolgend exemplarisch vier der bekanntesten KPS vorgestellt und Informationen zu Diagnose, klinischen Aspekten, Therapie und Tumorfrüherkennungsempfehlungen gegeben.

Aktuelle Therapiekonzepte in der Behandlung der Akuten Myeloischen Leukämie (AML)

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die bislang bei der Mehrzahl der Erkrankten nicht geheilt werden kann. Die Therapiekonzepte der AML unterscheiden sich in Abhängigkeit der Patientencharakteristik, wobei eine intensive Therapiestrategie mit kurativer Intention von einer niedrig dosierten zytoreduktiven Behandlung abzugrenzen ist. Der Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen therapeutischen Standards sowie weitere in der Entwicklung befindliche Therapieansätze.

Fehldiagnosen und Fallstricke bei weiblichen genitalen Fehlbildungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Als weibliche genitale Fehlbildungen werden angeborene Anomalien des inneren oder äußeren Genitale mit einer sehr breiten Varianz an Formen bezeichnet, deren Ursache bisher weitgehend ungeklärt ist. Zu der sehr heterogenen Gruppe der DSD (Disorders of Sexual Development) gehören angeborene Abweichungen der Geschlechtsdifferenzierung mit einer fehlenden Übereinstimmung von chromosomalem, gonadalem und phänotypischem Geschlecht. Sie können ursächlich für eine Sterilität oder Infertilität sein. Die Prävalenz von genitalen Fehlbildungen in der weiblichen Gesamtbevölkerung liegt bei 0,1–5 %. Aufgrund der Seltenheit, der breiten Varianz und der Komplexität von DSD ist eine akkurate Diagnostik essenziell, um Fehldiagnosen und daraus resultierende verzögerte oder falsche Therapien zu vermeiden.

Thrombotische Mikroangiopathie: differenzialdiagnostische Überlegungen und differenzierte Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Der Begriff thrombotische Mikroangiopathie (TMA) umfasst eine ätiologisch sehr heterogene Gruppe von Erkrankungen, die in Verbindung mit einem Endothelschaden zu Thrombosen kleiner und kleinster Gefäße führen. Abhängig von den beteiligten Gefäßsystemen sind Nierenversagen, neurologische Symptome, kardiale Komplikationen, respiratorisches Versagen, Sehstörungen, Darmischämie und Hautveränderungen möglich. Die Letalität ist hoch. Unbehandelt sterben bis zu 90% der Patienten. Das Erkennen und die Einleitung einer Behandlung innerhalb der ersten Stunden sind daher essenziell.

Diagnostik und Therapieoptionen bei Osteosarkomen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Das Osteosarkom gehört zu den sehr seltenen Tumorerkrankungen. Da initial meist unspezifische Beschwerden vorliegen, sind eine genaue Anamnese sowie sehr gute Kenntnisse zur Altersverteilung, typischen Lokalisation und möglichen Risikofaktoren notwendig, um lange Zeitintervalle zwischen erstem Symptom und definitiver Diagnose und damit möglicherweise eine Verschlechterung der Heilungschancen zu vermeiden. Da bereits bei der Diagnosestellung mittels Biopsie für den weiteren Behandlungserfolg wichtige Regeln zu beachten sind, soll die Betreuung möglichst früh durch in der Behandlung von Knochensarkomen erfahrene Spezialisten in einem multidisziplinären Team erfolgen.

Die Rolle von körperlicher Aktivität bei älteren Patientinnen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur ausgewählte Aspekte benannt werden. Themenfelder wie bspw. der Nutzen von körperlicher Aktivität bei gynäkologischen Tumoren, insbesondere dem Mammakarzinom, neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen etc. sind ebenfalls gut belegt, wurden aber nicht weiter vertieft [3]. In der Regel gelten zunächst die gleichen Empfehlungen wie eingangs beschrieben. Die wesentliche Herausforderung wird allerdings die Motivation zu einer Steigerung der Bewegung bleiben; insbesondere bei vorliegender Multimorbidität. Die Förderung von Alltagsaktivitäten, unterstützt durch Schrittzähler, (Vereins-)Angebote im Kontext Alterssport etc. können gute Einstiege sein. Dabei gilt es stets, die individuellen Neigungen und den jeweiligen Ausgangsstatus – sowohl was die körperliche Fitness, als auch die möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen angeht − zu berücksichtigen. Gerade in dieser Altersgruppe werden gesundheitliche Gründe als mögliche Barrieren genannt; teilweise kann aber körperliche Aktivität diesen Beschwerden entgegensteuern (bspw. bei einer Inkontinenz). Hemmende als auch förderliche Aspekte sollten daher unbedingt thematisiert bzw. erfragt werden. Hinzu kommt, dass die körperliche Fitness am deutlichsten bei Neu- oder Wiedereinsteigern ansteigt, sodass jeder kleine Schritt/jede Aktivität mehr entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Abschließend ist der Erhalt der Funktionalität sowie die Teilhabe am sozialen Leben eng mit der Lebensqualität verbunden, was sicherlich für ältere Menschen – Männer und Frauen – von der größten Bedeutung ist.

Beckenfraktur im Alter - spezifische Konzepte

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Fragilitätsfrakturen des Beckens (FFP) nehmen aufgrund der Überalterung der Gesellschaft in der unfallchirurgischen Versorgung von geriatrischen Patienten einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Das deutsche Beckenregister nennt aktuell ca. 225 FFP pro 100.000 Einwohner/Jahr. FFP sind mit einer hohen Einjahresmortalität verbunden (10–27 %). FFP werden in 4 unterschiedliche Hauptkategorien eingeteilt, die von stabil (FFP I) bis hochinstabil (IV) reichen. Spezifische Behandlungsalgorithmen zu den jeweiligen Kategorien erleichtern die Entscheidung über die jeweiligen Therapieoptionen. A. Tylla et al. präsentieren anhand des Algorithmus ihrer Klinik einen kompakten Überblick zu Diagnostik und Therapie von FFP.

Das Asperger-Syndrom und andere Autismusspektrumstörungen im Erwachsenenalter

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Autismusspektrumstörungen sind gekennzeichnet durch seit der ersten Lebensdekade bestehende  Probleme in der sozialen Wahrnehmung, der Perspektivübernahme, der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie durch eingeengte und stereotype Interessen und Verhaltensweisen. Trotz einer vergleichsweise hohen Prävalenz zwischen ein und zwei Prozent in der Allgemeinbevölkerung wird die Diagnose in der Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie häufig übersehen. In solchen Fällen werden meist nur die sich sekundär daraus entwickelnden depressiven Störungen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen oder psychotischen Reaktionen gesehen. Dies hat weitreichende negative Folgen für das Selbstkonzept der Betroffenen und die Therapieplanung.

Aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Vulvakarzinome können auf dem Boden einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) oder aber davon unabhängig entstehen. Entsprechend werden auch die Vorstufen des invasiven Karzinoms eingeteilt in die sogenannte undifferenzierte (uVIN) und die differenzierte (dVIN) vulväre intraepitheliale Neoplasie. Häufig entsteht eine dVIN und ggf. anschließend ein invasives Karzinom bei lange vorbestehendem Lichen sclerosus der Vulva. Wenngleich das Vulvakarzinom eine noch eher seltene Tumorentität ist, sind immer mehr Patientinnen davon betroffen, und zwar zunehmend Frauen unter 50 Jahren. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Vulvakarzinome ist klein, aber die Betroffenen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Hilfe über die rein medizinische Betreuung hinaus.

Die aktuelle chirurgische Presbyopie-Korrektur mittels Intraokularlinsen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Babyboomer sind presbyop geworden und fragen in der refraktiven Sprechstunde nach Brillenunabhängigkeit, weil die Lese- oder Gleitsichtbrille stört. Daher müssen Augenärzte sich ständig mit dem Thema auseinandersetzen und sich auf aktuellen Stand bringen, um unsere Patienten gut beraten zu können. Als operative linsenchirurgische Möglichkeiten stehen die Monovision im Rahmen des refraktiven Linsenaustausches, der refraktive Linsenaustausch mit Einsetzen von Multifokallinsen als auch der Linsenaustausch mit Einsetzen einer Lochblenden-Hinterkammerlinse zur Auswahl.  

Akute Bauchschmerzen im Kindesalter aus der Sicht eines Kinderchirurgen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Akute Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Kindern und erfordern oft eine dringende Beurteilung in der Praxis oder in einer Notfallambulanz. Die Beurteilung wird häufig durch das Alter des Kindes erschwert. V. a. Säuglinge und Kleinkinder können in der Regel keine genaue Schmerzlokalisation angeben. Es ist daher umso wichtiger bei Kindern eine sehr genaue Anamnese zu erheben, da sich daraus bereits viele Hinweise auf das zugrunde liegende Krankheitsbild erheben lassen. Ebenfalls ist es wichtig, sich bei der körperlichen Untersuchung nicht nur auf den Bauch zu fokussieren, denn Bauchschmerzen können fortgeleitet sein (z. B. Thorax/Genitale). Der vorliegende Artikel fasst die wichtigsten kinderchirurgischen Ursachen für akute Bauchschmerzen im Kindesalter anhand aktueller Literatur zusammen und soll als Ratgeber für die ärztliche Praxis dienen. Im Zweifel ist eine kinderchirurgische Mitevaluation immer sinnvoll, denn nicht jeder Fall ist so harmlos, wie er zunächst vermuten lässt. Viele Probleme lassen sich frühzeitig zum Wohle des Patienten lösen, wenn der Patient früh genug evaluiert werden kann.

Neue pharmakologische Entwicklungen in der Bluthochdrucktherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Es gibt in der Tat derzeit nur sehrwenige neue pharmakologische Ansätze, um die arterielle Hypertonie effektiver oder mit neuen Wirkstoffen zu behandeln. Dies liegt daran, dass bereits sehr potente und langjährig verfügbare antihypertensive Medikamente auf dem Markt sind und damit die meisten Patienten sehr gut und nebenwirkungsarm behandelt werden können. Die Herstellung neuer Medikamente ist ein teurer und aufwendiger Prozess mit unsicherem wirtschaftlichem Erfolg. Dies hält die Industrie davon ab, sich in einem sehr stark etablierten und gesättigten therapeutischen Bereich mit neuen Wirkstoffen oder -prinzipien zu engagieren. Wirklich neue Medikamente mit ganz neuen Wirkprinzipien sind derzeit nicht in der klinischen Erprobung. Aus der klinischen Routine heraus muss man sich derzeit auch fragen, ob wirklich neue Medikamente gebraucht werden.Möglicherweise ist eine Investition in die Förderung der Compliance zielführender.

Mikrobiologische Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen bei Frauen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Harnwegsinfektionen (HWIs) zählen zu den häufigsten Infektionen der frauenärztlichen Praxis. Die Hälfte aller Frauen erleidet in ihrem Leben mindestens eine unkomplizierte HWI, wobei jede dritte eine Antibiotikatherapie nach sich zieht. Ob der hohen Prävalenz und Rezidivrate können HWIs als Volkskrankheit bezeichnet und unmittelbar mit der Antibiotikaresistenz in der Gemeinschaft assoziiert werden. Umso wichtiger ist daher eine profunde Kenntnis der verschiedenen Erscheinungsformen, der jeweiligen aktuellen Diagnostik-Standards und ein kritischer Umgang mit Antibiotika als Therapieform. Der vorliegende Artikel bietet eine aktuelle Übersicht darüber und greift dabei Empfehlungen der S3-Leitlinie »Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener HWIs bei erwachsenen Patienten« der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften sowie »Antibiotic-Stewardship«-Aspekte auf.

Therapeutisches Vorgehen bei der stumpfen Milzverletzung

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Wurde früher nahezu jede Milzverletzung operativ versorgt, so hat sich inzwischen ein nicht-operatives Management (NOM) von stumpfen Milzverletzungen bei hämodynamisch stabilen bzw. stabilisierbaren Patienten als favorisiertes Therapieregime durchgesetzt. Das NOM umfasst die rein abwartende Strategie unter Monitorüberwachung bis hin zu einer interventionellen Therapie mit Angioembolisation, um die Milz in ihrer Funktion zu erhalten. Die Patienten profitieren von geringerer Mortalität, weniger laparotomieassoziierter Morbidität und – durch den Erhalt der immunologischen Funktion der Milz – von niedrigeren Infektraten.

Aktuelles zur Diagnostik, Therapie und Patientenversorgung des Restless-Legs-Syndroms

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 10 % ein wichtiges neurologisches Krankheitsbild und die häufigste Bewegungsstörung im Schlaf. Unangenehmer Drang, die Beine zu bewegen, verbunden mit sensiblen Symptomen und meist Schlafstörungen können zu erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Erste Ansprechpartner sind meist Hausärzte/Internisten, selten Neurologen. Dies erfordert bei hausärztlich tätigen Kollegen Kenntnisse in Diagnose und Therapie der Erkrankung. Der Artikel widmet sich daher, neben den zugrunde liegenden Pathomechanismen und den internistischen wie neurologischen Komorbiditäten des RLS, in besonderem Maße den Diagnosekriterien und den leitliniengerechten Behandlungskonzepten.

Effekte von Musik auf die funktionelle Konnektivität im Default Mode Network

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
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In der neurologischen Frührehabilitation kann das Bewusstsein von Patienten unterschiedlich stark beeinträchtigt sein. Diese Beeinträchtigungen des Bewusstseins (Disorders of Consciousness, DOC) reichen vom tiefen Koma, über SRW bis zum Syndrom des minimalen Bewusstseins (Minimally Conscious State, MCS). Komatöse Patienten haben die Augen geschlossen und zeigen keine spontanen oder stimulusbezogenenReaktionen, auch auf starke Schmerzreize nicht. Beim SRW haben die Patienten die Wachheit wiedererlangt, die sich im Öffnen der Augen widerspiegelt. Die motorischen Reaktionen sind jedoch weiterhin reflexiv und es gibt keine Zeichen bewusster Wahrnehmung. Musik ist eine besondere Art der auditorischen Stimulation, die in den letzten Jahren in der Behandlung neurologischer Patienten an Bedeutung gewonnen hat. Passives Musikhören aktiviert ein globales Netzwerk von Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Emotionen, Kognitionen, Gedächtnisinhalten und Bewegungen beteiligt sind. Bei Schlaganfall-Patienten beispielsweise führt tägliches Hören der bevorzugten Musik zu Verbesserungen der Stimmung, des Gedächtnisses und der kognitiven Leistung. Gleichzeitig unterstützt es Prozesse der Neuroplastizität (z. B. Zunahme der grauen Substanz in frontalen, medialen und limbischenArealen [7]). Musiktherapie, insbesondere passives Musikhören, hat bei DOC-Patienten insgesamt positive therapeutische Effekte. Speziell bei SRW Patienten ist die Studienlage jedoch nicht eindeutig. Primäres Ziel dieser Studie ist daher, mittels funktioneller Bildgebung den Einfluss von Musik auf die funktionellen Netzwerke von SRW-Patienten zu überprüfen.

Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

Hereditäre Netzhautdystrophien: Diagnostik und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Hereditäre Netzhautdystrophien sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehens führen. Visusminderung und Gesichtsfeldausfälle können Ausbildung und berufliche Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Für die Patienten ist eine frühzeitige Diagnose und differenzierte Betreuung von wesentlicher Bedeutung. Mit der Zulassung der ersten Gentherapie erweitert sich das Behandlungsspektrum.

Extrauteringravidität: Immer noch ein Notfall in der Gynäkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Diagnose oder eigentlich besser der Verdacht auf eine Extrauteringravidität (EU) zwingt zu einer zügigen Abklärung, Handlung und Intervention. Trotz moderner diagnostischer Verfahren, die eine frühe Diagnosesicherung und notwendige Therapie prinzipiell ermöglichen, bleibt eine Extrauteringravidität eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Eine schnelle Diagnosestellung und zügiges Handeln sind mitunter lebensrettend. Wenn bei einer Patientin im geschlechtsreifen Alter akute Schmerzen auftreten, muss bei der Differenzialdiagnose vorrangig an eine Extrauteringravidität gedacht werden. In dieser Notfallsituation wird häufig allerdings vernachlässigt, dass es sich ja auch bei der EU um einen Schwangerschaftsverlust mit allen psychischen Komponenten handelt. Im Folgenden werden mögliche Risikofaktoren, diagnostische Schritte und Therapieoptionen abgehandelt. Neben medizinischen Details, Diagnostik, Therapie und der zukünftigen Familienplanung sollten die medizinische Seite und auch die psychologische Verarbeitung nicht außer Acht gelassen werden.

Frakturen des Olekranons - Diagnostik und Therapieoptionen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Olekranonfraktur ist eine der häufigsten Ellenbogenverletzungen, wobei diese isoliert oder im Rahmen einer komplexen Ellenbogenfraktur auftreten kann. Da es sich beim Olekranon um einen subkutan gelegenen Knochen handelt, der wenig weichteilgeschützt ist, kommt es häufig zu offenen Brüchen. Der Artikel gibt einen Überblick über die diagnostischen Methoden sowie die, in Abhängigkeit von Frakturart und Patientenalter, indizierten Therapiemethoden. Nebst Indikation und Formen der konservativen Behandlung, werden die operativen Verfahren Zuggurtosteosynthese und Plattenosteosynthese sowie mögliche assoziierte (postoperative) Komplikationen beleuchtet.

Neugeborenen-Screening auf Mukoviszidose

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Am 1. September 2016 wurde ein Screening auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) deutschlandweit eingeführt. Bei Kindern mit Mukoviszidose wird in Folge eines Proteindefekts zähflüssiger Schleim in der Lunge und anderen Organen gebildet. Ziel des Neugeborenen-Screenings ist die frühzeitige Diagnose und Behandlung, um so

die Lebensqualität und Lebenserwartung der betroffenen Kinder zu verbessern. Das CF-Screening unterliegt dem Gendiagnostikgesetz und wird in der Regel aus der gleichen Blutprobe wie das Neugeborenen-Stoffwechselscreening durchgeführt. Das CF-Screening kann bis zum Alter von vier Wochen durchgeführt werden. Eine ärztliche

Aufklärung ist zwingend notwendig. Der Screeningprozess ist in der Kinder-Richtlinie geregelt. In Deutschland ist der Screening-Algorithmus dreistufig: Bestimmung von Immunreaktivem Trypsin (IRT), bei IRT-Werten über der 99. Perzentile zusätzlich von pankreatitis-assoziiertem Protein (PAP) als zweite Stufe. Liegt der PAP-Wert über der 87,5. Perzentile erfolgt in der dritten Stufe eine DNA-Analyse der 31 häufigsten Mutationen des CFTR-Gens. Bei Nachweis mindestens einer Mutation oder einem IRT-Wert oberhalb der 99,9. Perzentile (Fail-Safe), gilt das Screening als auffällig und sollte durch einen Schweißtest, möglichst in einer zertifizierten CF-Ambulanz, weiter abgeklärt werden. Der Schweißtest gelingt am besten ab dem Alter von drei Wochen und einem Gewicht von mindestens 3.000 g. Nur bei etwa 20 % der Kinder mit einem
auffälligen CF-Screeningbefund wird die Diagnose einer CF bestätigt.

Die Rolle der körperlichen Aktivität in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
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Aufgrund der guten Zugänglichkeit von werdenden Müttern sollte die  sensible Phase der Schwangerschaft unbedingt genutzt werden, um hinsichtlich eines gesunden Lebensstils und ausreichend Bewegung zu beraten und v. a. zu „entängstigen“. Dies betrifft sämtliche Personen, die im Umfeld von werdenden und/oder jungen Familien tätig sind wie Gynäkologen, Hebammen, aber auch Kinderärzte etc. Bislang gibt es leider kaum Untersuchungen über den Nutzen geführter Beratungen, bspw. im Sinne des motivierenden  Interviewing. Allgemein wird unterstützend vorgeschlagen, dass neben Informationen über den gesundheitlichen Benefit für Mutter und Kind, auch konkrete Zielsetzungen und der Alltagstransfer in Verhaltensstrategien integriert werden sollen. Auch eine Bündelung und Vereinheitlichung von Empfehlungen, wie bspw. von der Initiative „Gesund ins Leben Netzwerk junge Familie“, sollten 
beitragen, Unsicherheiten zu vermeiden sowie den Transfer zu erleichtern.

Management des primären kongenitalen Glaukoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Glaukomerkrankung im Kindesalter umfasst eine Gruppe von verschiedenen Entitäten vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen, die hinsichtlich Diagnose und Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Bei dieser insgesamt seltenen Erkrankung entscheiden Zeitpunkt der Diagnosestellung und Erfolg der Augeninnendruckkontrolle über lebenslange Erblindung oder lebenslanges Sehen. Das primäre kongenitale Glaukom (PCG) stellt die häufigste nicht-syndromale Glaukomerkrankung im Kindesalter dar.

Pharmakotherapie der Depression – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Krankheiten weltweit. Etwa 6,2 Mio. Menschen erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres an einer unipolaren Depression. Die Behandlung mit Antidepressiva scheint an Popularität zu gewinnen: Trotz gleichbleibender Prävalenzraten der Depression ist die Anzahl der verordneten Antidepressiva seit 1995 um das Fünffache angestiegen. Eine klare Indikationsstellung und ein strukturiertes Vorgehen sind für die antidepressive Psychopharmakotherapie von erheblicher Relevanz.

Blutungs- und Volumenmanagement sub- und postpartal

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Peri- und postpartale Blutungen der Frau stellen ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko dar und gehen mit einer deutlich erhöhten mütterlichen Morbidität einher, wenn sie nicht möglichst rasch erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine frühe und sorgsame Risikofaktoreinschätzung und deren Behandlung bereits vor Komplikationseintritt ist unerlässlich, um übermäßigem, ungewöhnlichem Blutverlust vorzubeugen, z. B. bei vorliegender Gerinnungsstörung, Gefäßerkrankungen, Anämie oder bei Plazentationsanomalien. Als akute Maßnahmen zur Blutungsstillung und -versorgung haben sich verschiedene physikalische, medikamentöse wie auch chirurgische Behandlungsmethoden bewährt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ursachen, Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und akute Versorgung/Therapie post- und peripartaler Blutungen unter Einbeziehung neuester medizinischer Erkenntnisse.

Schilddrüse und Herz

Mögliche CME-Punkte: 2
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Kardiologen sind nicht selten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen konfrontiert, weil eine Hyperthyreose einerseits Vorhofflimmern (VHF) verursachen, andererseits sich mit VHF präsentieren kann. Die Prävalenz von VHF bei hyperthyreoten Patienten beträgt zwischen 2 und 20%, wohingegen die Hyperthyreose selbst bei 5 bis 15% von Patienten mit VHF alleinige Ursache des VHFs darstellt. Schilddrüsenfunktionsstörungen sind häufige Erkrankungen, üblicherweise verursacht durch funktionell autonome Knoten oder durch eine Autoimmunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow. Effekte von Schilddrüsenhormonen am kardiovaskulären System werden vermittelt durch Thyroxin (T4), einem Prohormon, und durch Trijodthyronin (T3), dem eigentlich wirksamen Schilddrüsenhormon am myokardialen, intrazellulären T3- Rezeptor. Verglichen mit normalem Schilddrüsengewebe sezernieren funktionell autonome Knotenmehr T3, was wiederum die Bioverfügbarkeit von T3 am myokardialen T3-Rezeptor erhöht, auch bei euthyreoten Patienten mit funktioneller Autonomie. Konsequenterweise schließt die alleinige Messung von TSH bei Patienten mit VHF die Schilddrüse als mögliche Ursache des VHFs nicht aus. Deshalb ist bei Patienten mit VHF eine ausführlichere Schilddrüsendiagnostik unbedingt zu empfehlen.

Die Therapie des Rektumkarzinoms im ständigen Umbruch

Mögliche CME-Punkte: 2
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Beim Rektumkarzinom haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Therapie erreichen können. Die Sensibilisierung der Chirurgen für die korrekten anatomischen Schichten einerseits und die multimodale Therapie führten zu einer signifikanten Reduktion der Lokalrezidivrate. Denn insbesondere das Lokalrezidiv bedingt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bei den Betroffenen. Neben der radikalen Therapie sind beim frühen Rektumkarzinom aber auch lokale Verfahren etabliert, die mit einer geringen Morbidität und bestmöglichem Erhalt der Funktion einhergehen. Insgesamt sind bei der Therapie des Rektumkarzinoms drei wesentliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Onkologie, mögliche Komplikationen der Therapie und der Funktionserhalt in Bezug auf Sexualität und Kontinenz.

Moderne Therapieansätze in der Kinderdiabetologie – heute/künftig

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die grundlegenden Prinzipien der intensivierten Insulintherapie nach dem Basis-Bolus-Prinzip mit Injektions- oder Pumpentherapie haben sich in der Kinderdiabetologie durchgesetzt. Technologische Neuentwicklungen, wie die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP), haben bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes wegen der alterstypischen Stoffwechselschwankungen eine besondere Bedeutung. Die Bestimmung der Zeit-im-Zielbereich (TIR) mittels CGM ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Stabilität der aktuellen Glukoseeinstellung und liefert wichtige patientenrelevante Zusatzinformationen als Grundlage für Therapieentscheidungen, die im HbA1c-Wert als Parameter der Langzeiteinstellung nicht oder nur unzureichend abgebildet sind. Die sich noch in der Forschung befindlichen sogenannten Closed-Loop-Systeme bieten insbesondere in der Nacht einen Vorteil gegenüber der reinen SuP durch eine vermehrte TIR und ein geringeres Ausmaß an Unterzuckerungen. Aktuell droht die Realität hier die regulatorischen Prozesse zu überholen, da immer mehr Patienten die über soziale Medien verbreiteten »do-it-yourself« Closed-Loop-Systeme nutzen, die zwar keinerlei normativen Qualitätssicherungsprozessen unterliegen, durch direkte Nutzung aber wie eine primäre Post-Marketing-Untersuchung gesehen werden können. In Zukunft könnte eine orale Zusatztherapie mit sogenannten SGLT-Hemmern das therapeutische Spektrum in der Behandlung des Typ-1-Diabetes erweitern.

Rheumatische Symptome als Paraneoplasie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Rheumatische Beschwerden als Paraneoplasien treten infolge von veränderten Prozessen der molekularen Signalübertragung durch Metastasierung, Invasion oder medikamentöse Behandlung bei Tumorerkrankungen auf und betreffen dabei meist ältere Menschen. Ihre Symptome werden oftmals vor jenen des ihr zugrunde liegenden Tumorleidens akut und können somit als Indikator für maligne Erkrankungen dienen. Daher ist es von großer Bedeutung, eine bestehende rheumatische Paraneoplasie möglichst rasch als solche zu erkennen, um eine frühzeitige Tumordiagnostik und -therapie einleiten zu können und damit die Überlebens- und Heilungsschancen der betroffenen Patienten deutlich zu verbessern. Im vorliegenden Beitrag werden Klinik, Pathogenese, Prognose und Therapie der häufigsten rheumatischen Paraneoplasien benannt und ausgeführt.

Die Behandlung der Ellenbogenluxation

Mögliche CME-Punkte: 4
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Luxationen und Luxationsfrakturen des Ellenbogens zählen bei Kindern und Erwachsenen zu den häufigsten Verletzungen der oberen Extremität und können bei nicht sachgemäßer Behandlung zu schweren posttraumatischen Funktionsstörungen führen. Die Behandlungsstrategien müssen daher auf dem Verständnis der Anatomie, der Biomechanik und der sorgfältigen Analyse des Verletzungsmechanismus basieren. Die differenzierte Therapie der Luxationsfrakturen am Ellenbogen richtet sich nach dem Frakturmuster. Ziel ist die primär operative Versorgung mit ausreichender Gelenkstabilität, die eine frühfunktionelle Nachbehandlung gewährleistet.

Multiple endokrine Neoplasie-Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
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Multiple endokrine Neoplasie (MEN)-Syndrome werden durch das Auftreten von Tumoren in mindestens zwei endokrinen Organen definiert. Die MEN-Syndrome werden in MEN1, MEN2A, MEN2B und MEN4 unterschieden. Den unterschiedlichen MEN-Syndromen liegt eine autosomal dominante Keimbahnmutation zugrunde, die zu typischen Syndromen führt. Hereditäre Syndrome, die nur zu endokrinen Tumoren in einem Organ führen, gelten nicht als MEN. MEN-ähnliche endokrine Tumorsyndrome wie die von-Hippel-Lindau-Erkrankung, die Neurofibromatose oder der Carney-Komplex ähneln den MEN, werden diesen aber nicht zugerechnet. Pathogenetisch liegt ein enger Zusammenhang zwischen sporadischen und hereditären (neuro)endokrinen Neoplasien vor.

Update Excimerlaserchirugie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Seit sie in den späten 1980er Jahren aufkam, hat die Excimerlaserchirurgie rasante Fortschritte gemacht. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Verfahren entwickelt und verfeinert, Nebenwirkungen und Komplikationen konnten minimiert werden. Wo steht die Excimerlaserchirurgie heute und welche Anwendungsbereiche werden aktuell empfohlen?

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Mehr als ¼ der Jugendlichen leidet an chronischen Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten permanent oder mindestens einmal im Monat auftreten, was zu starken Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit besonderen Ereignissen zu Beginn einer »Chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren«, den aktuellen Auslösern der Schmerzen sowie dem Umgang mit den Schmerzen durch die Kinder selbst und durch deren Eltern.

Multimodale Ansätze in Diagnose und Therapie beim NSCLC Stadium III – Der aktuelle Standard

Mögliche CME-Punkte: 2
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Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird im klinischen Stadium III diagnostiziert. Dieses Stadium ist klinisch und pathologisch äußerst heterogen mit sehr unterschiedlicher Prognose, die vor allem vom Ausmaß der Lymphknotenbeteiligung abhängt. Multimodale Ansätze bilden die Grundlage der Behandlung. Über das therapeutische Vorgehen sollte für jeden einzelnen Patienten individuell im Tumorboard auch unter Berücksichtigung von Alter, Komorbiditäten und Patientenpräferenz entschieden werden.

Schmerztherapie – ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen palliativer Therapiemaßnahmen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Basis für jede palliative Therapie ist eine ausreichende Schmerztherapie, die zur Schmerzfreiheit der Patientinnen führt. Dies erfordert allerdings neben klinischer Erfahrung auch häufig Geduld bis die Balance zwischen Nebenwirkungen und ausreichender Wirksamkeit gefunden ist. Das im folgenden vorgestellte WHO-Stufenkonzept und die Numerische Rating-Skala sollen hierbei Unterstützung und wichtige Anhaltspunkte bieten. Darüberhinaus stehen für die einzelnen Tumorerkrankungen symptomorientierte Maßnahmen zur Verfügung, die den

Patientinnen Erleichterung bringen können. In Abhängigkeit von Erkrankung und Metastasierungsmuster sind organspezifische Symptome in der Palliativsituation zu finden. Während für jede Tumorentität entsprechend dem Metastasierungsmuster unterschiedliche Therapieansätze eingesetzt werden, basiert das Schmerzkonzept auf gleichen Grundprinzipien je nach Schmerzform, Intensität und Schmerzqualität. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen und nicht zuletzt die Lymphdrainage haben ebenso ihren Stellenwert wie eine Radiotherapie oder symptomorientierte Palliativmaßnahmen. Es sollte eine möglichst frühzeitige Einbindung der Patientin in Schmerzund Palliativkonzepte angestrebt werden. Bei den verschiedenen Organentitäten haben die im folgenden aufgeführten Maßnahmen keinen kurativen Ansatz, sondern die Aufgabe einer Symptomkontrolle im palliativen Sinn.

Interventionelle Therapie der funktionellen Mitralinsuffizienz

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Eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz entsteht aufgrund einer eingeschränkten linksventrikulären Funktion und Dilatation bei ischämischer oder dilatativer Kardiomyopathie. Sie ist ein unabhängiger Faktor für eine schlechte Prognose bei Patienten mit eingeschränkter Ventrikelfunktion. Ein operativer Klappenersatz oder operative rekonstruktive Verfahren stellen für viele multimorbide Patienten ein hohes Risiko dar und verbessern nicht die Prognose. In diesem Artikel werden verschiedene interventionelle katheterbasierte Verfahren vorgestellt zur Behandlung einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Sie basieren entweder auf der interventionellen Rekonstruktion der Segelkoaptation, einer Anuloplastie oder – derzeit noch in den Anfängen – dem katheterbasierten Klappenersatz. Das am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die perkutane Mitralklappenrekonstruktion mittels MitraClip. Dessen Sicherheit und Wirksamkeit in der Verbesserung der Symptomatik ist in der Everest-II-Studie sowie verschiedenen Registern nachgewiesen worden. Die Daten von derzeit laufenden randomisierten Studien, welche die MitraClip-Therapie mit einer optimalen medikamentösen Therapie oder der Operation hinsichtlich Prognose vergleichen, werden demnächst erwartet. Daten für andere interventionelle Therapieverfahren, die derzeit angewendet werden, sind abzuwarten.

Aktueller Stand der Therapie des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Lungenkarzinom zählt weiterhin zu den häufigsten und tödlichen Tumorentitäten mit 1,6 Millionen tumorbedingten Todesfällen jährlich weltweit. Nachdem über fast zehn Jahre keine signifikante Verbesserung im Überleben von Patienten mit Lungenkrebs erzielt werden konnte, sind in den letzten Jahren neue Therapiestrategien etabliert worden. Dazu zählen zum einen die sogenannten „aktivierenden“ Mutationen, die mit einer zielgerichteten Therapie behandelt werden können, und zum anderen die Immunonkologie mit der Zulassung der sogenannten „Checkpoint-Inhibitoren“. Auch im ersten Halbjahr 2018 ist diese Entwicklung weiter vorangeschritten. Hier sind neben der Aktualisierung der S3-Leitlinie Lungenkrebs [1], zwei internationale Kongresse zu nennen, die beide in Chicago stattgefunden haben (AACR und ASCO) und auf denen eine Vielzahl wichtiger Phase-III-Studien präsentiert wurden. Des Weiteren führt auch die Etablierung der PD-L1-Immunhistochemie als Bestandstestung in der Pathologie, sowie der nun von den Kassen vergütete Einsatz der Liquid Biopsy dazu, dass immer

mehr Patienten getestet und so zielgerichtet behandelt werden können. Die wesentlichen Eckpfeiler der aktuellen Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms sollen im Folgenden aufgezeigt werden.

Venöse Thromboembolie in der Schwangerschaft und Postpartalzeit

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Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) ist während der Schwangerschaft und der ersten Wochen postpartal erhöht. Etwa 80 % aller VTE manifestieren sich als isolierte tiefe Venenthrombose (TVT), während 20 % von einer symptomatischen Lungenembolie (LE) begleitet sind. Diagnosealgorithmen, die die klinische Wahrscheinlichkeit und die D-Dimer-Testung mit einbeziehen, sind an Schwangeren nicht ausreichend evaluiert. Bei klinischem Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie müssen daher primär bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Wegen der mütterlichen und fötalen Strahlenbelastung werden radiologische Verfahren bei Schwangeren allerdings mit äußerster Zurückhaltung eingesetzt.

Akutbehandlung des Schlaganfalls - Wissenswertes zu gefäßrekanalisierenden Therapien

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Der Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache und eine der häufigsten Gründe für bleibende Behinderung. Circa 80 % der Schlaganfälle sind ischämisch bedingt und damit unter gegebenen Umständen einer gefäßrekanalisierenden Therapie zugänglich. In den letzten Jahren wurden mehrere bahnbrechende Studien zur Thrombektomie veröffentlicht, sodass seitdem für bestimmte Schlaganfallpatienten diese Therapie ein Standardverfahren innerhalb von 6 Stunden nach Symptombeginn darstellt. Besonders profitieren davon Patienten mit großen Gefäßverschlüssen. Der vorliegende Artikel gibt einen kompakten Überblick.

Harninkontinenz - Volkskrankheit und Tabu

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Die Harninkontinenz der Frau ist ein sehr häufiges Symptom, dem meist eine Überaktive Blase, eine Belastungsinkontinenz oder eine Mischharninkontinenz zugrunde liegt. Sie geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffen einher und führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Nach wie vor handelt es sich hier um ein Tabuthema, obwohl zahlreiche, effektive Therapien bestehen. Ziel sollte es sein, Frauen zu ermutigen, über diese Symptome zu sprechen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten.

Wachstumshormonexzess als Ursache eines Gigantismus mit Diabetes mellitus bei einem jugendlichen Flüchtling

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Gigantismus ist bedingt durch einen Wachstumshormonüberschuss aufgrund eines hypophysären Adenoms im Kindesalter. Oft kann der Verlauf durch metabolische Veränderungen mit schwerem Diabetes mellitus gekennzeichnet sein. Der vorliegende Artikel beschreibt die multimodale Therapie bei einem jugendlichen Flüchtling. Bei residuell verbliebenem Adenomgewebe führte das Vorgehen mit Re-Operation, Bestrahlungstherapie und kombinierter hochdosierter Medikation zur ausreichenden Beherrschung des Wachstumshormonexzesses.

Irvine Gass: Studienlage und Praxis

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Irvine-Gass-Syndrom: Studienlage und Praxis
Sigrid Freissinger, Wolfgang J. Mayer, Efstathios Vounotrypidis
Zu den postoperativen Komplikationen nach Kataraktoperation, Pars-plana-Vitrektomie oder kombinierter Phakovitrektomie, die die Sehkraft stark beeinflussen, zählt das Irvine-Gass-Syndrom. Dieses zystoide Makulaödem kann in manchen Fällen chronisch werden. Für die Therapie gibt es keinen Goldstandard; verschiedene Optionen stehen zur Verfügung. Der folgende Beitrag befasst sich mit der aktuellen Studienlage und Praxis der Behandlung.

Herzerkrankungen bei polymorbiden Patienten

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Die kardiovaskulären Alterungsprozesse bilden die Basis für die klassischen Altersherzkrankheiten, die im Rahmen eines „kardiovaskulären Kontinuums“ sich oft wechselseitig bedingen.

Nebenwirkungsmanagement beim hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom

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Für alle hormonrezeptor-positiven Mammakarzinome, das sind 75 % aller Brustkrebs-Neudiagnosen, wird eine adjuvante antihormonelle Therapie empfohlen. Diese verbessert das Langzeitüberleben der Patientinnen signifikant. Entsprechend hoch ist die Anzahl an Frauen, die mit so einer Therapie leben und deren Nebenwirkungen betreut werden müssen. Gerade in der adjuvanten Situation wird die Therapieadhärenz aber wesentlich durch die Nebenwirkungen bestimmt. Nicht ohne Grund ist die Adhärenz zur antihormonellen Therapie schlecht. Nebenwirkungen müssen daher früh angesprochen und prophylaktische Maßnahmen bereits mit Initiierung der Therapie eingeleitet werden.

Das metastasierte Mammakarzinom – aktuelle Behandlungsstandards 2018

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Das metastasierte Mammakarzinom stellt die Therapeuten zunehmend vor große Herausforderungen. Tumoren, die trotz optimaler Lokal- und Systemtherapie der Ersterkrankung metastasieren, sind oft aggressiv und haben bereits frühzeitig viszerale Metastasen. Dennoch gibt es neue vielversprechende zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten, die vielen Patientinnen auch über Jahre ein Leben mit dieser nicht heilbaren Erkrankung ermöglichen. Bei der metastasierten Erkrankung steht die Systemtherapie eindeutig im Vordergrund. Bei gutem Therapieansprechen können zusätzlich lokale Therapiemaßnahmen erwogen werden. Idealerweise wird daher das Therapiekonzept für die einzelne Patientin in einem interdisziplinären Tumorboard festgelegt.

Homocystein bei der Glaukomerkrankung – ein Missing Link?

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Die Glaukomerkrankung ist multifaktoriell beeinflusst und es gibt eine Reihe von Faktoren, deren Rolle bisher noch nicht genügend geklärt ist. Dazu gehört das Homocystein. Es könnte einen „Missing Link“ in der Pathogenese und Progression der glaukomatösen Optikusatrophie und der damit verbundenen Stoffwechselprozesse darstellen.

Die hypertrophe Kardiomyopathie – häufig und nicht erkannt

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Die rasche Erkennung und damit erfolgreiche Therapie einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) ist aufgrund ihres seltenen Vorkommens immer noch eine Herausforderung. Die Erkrankung kennzeichnet hauptsächlich eine linksventrikuläre Hypertrophie, welcher zumeist genetisch bedingte Ursachen, wie Mutationen in definierten Genregionen, zugrunde liegen; sie tritt daher in vorbelasteten Familien gehäufter auf. Für etwa 25–30 % der Betroffenen lässt sich jedoch bis heute keine eindeutige Krankheitsursache feststellen. Dieser Beitrag zeigt die aktuellsten diagnostischen wie therapeutischen Maßnahmen und Erkenntnisse zur HCM auf.

Update zum Basalzellkarzinom

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Das Basalzellkarzinom (BZK) ist eine langsam wachsende epitheliale Neoplasie mit lokal destruierendem Charakter. Häufig als Blickdiagnose erkannt, zählt die Behandlung des BZK zum täglichen Handwerk des Dermatologen. Auch wenn diese meist in der operativen Entfernung des Tumors besteht, kann es gelegentlich zu ausgeprägten, inoperablen Lokalbefunden oder in sehr seltenen Fällen zu systemischer Metastasierung – vermutlich erst nach vorheriger metatypischer Entdifferenzierung – kommen [1]. Wie in vielen Bereichen der Tumortherapie, konnten in den letzten Jahren vor allem in der Behandlung des inoperablen oder metastasierten BZK enorme Fortschritte gemacht werden. Im Folgenden werden die wesentlichen Grundlagen des BZK sowie neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention dargestellt.

Schwer kontrollierbares »Asthma«: Manchmal anders als man denkt

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Asthma bronchiale als chronische Erkrankung ist in aller Regel mit adäquater Medikation und entsprechender Instruktion bzw. Patientenschulung so gut behandelbar, dass eine normale Lebensqualität erreichbar ist. Nur wenige Patienten brauchen aufgrund anhaltender Beschwerden eine höherstufige medikamentöse Therapie. Hier wird dann die Diagnose eines »schweren Asthmas« gestellt. Insbesondere diese Patientengruppe sollte allerdings kritisch (re-)evaluiert werden und die Möglichkeit einer alleinigen oder zusätzlichen »funktionellen« Komponente im Sinne eines dysfunktionellen respiratorischen Symptoms beachtet werden.

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