Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Therapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms der Harnblase

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Das fortgeschrittene Urothelkarzinom der Harnblase stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Beim muskelinvasiv wachsenden Urothelkarzinom ist die radikale Zystektomie mit konsekutiver Harnableitung als Goldstandard anzusehen. Hierbei ist die Durchführung einer perioperativen Chemotherapie zu diskutieren. In den metastasierten Stadien ist die platinhaltige Polychemotherapie etabliert. Ein neuer Therapieansatz sind Immuncheckpoint-Inhibitoren.

HER2-negatives mBC – Therapiewahl bei Behandlungsdruck

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die Therapiewahl in der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms erfolgt krankheitsadaptiert und unter Einbeziehung der Wünsche und Präferenzen der Patientin. Mit der endokrin-basierten Therapie, der Mono- bzw. Poly-Chemotherapie und der Kombinationstherapie aus dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab und Chemotherapie stehen Patientinnen mit HER2-negativem metastasierten Mammakarzinom (mBC) eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten offen, die es in Bezug auf das Therapieziel zu prüfen gilt. Ein wichtiger Faktor für die Abwägung der jeweiligen Therapiestrategie ist der Behandlungsdruck, der sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt und für jede Patientin vor der individuellen Therapieentscheidung bestimmt werden sollte.

Chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms: ein Update

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Die technischen Möglichkeiten in der Pankreaschirurgie haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, sodass inzwischen auch fortgeschrittene Tumoren mit Beteiligung von Gefäßen oder angrenzenden Organen in entsprechenden Zentren sicher reseziert werden können. Durch die chirurgische Therapie in Kombination mit der adjuvanten Chemotherapie kann so bei ca. 30 % der Patienten ein 5-Jahres-Überleben erreicht werden.

Adjuvante Therapieoptionen beim Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Das Endometriumkarzinom (EC) ist das häufigste Genitalkarzinom der Frau mit 18 Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen im Jahr. In der Regel findet sich das EC bei der postmenopausalen Frau mit einem medianen Altersgipfel von 68 Jahren. Nur 20 % aller Betroffenen sind prämenopausal. Das Lebenszeitrisiko am EC zu erkranken, liegt zwischen 2 % und 3 % bei einem Sterberisiko von 0,5 %. Die meisten Patientinnen werden in einem Stadium diagnostiziert, in dem der Tumor auf die Gebärmutter beschränkt ist (Stadium 1). Entsprechend günstig ist die 5-Jahres-Überlebensrate bei diesen früh diagnostizierten Patientinnen, die zwischen 80 % und 90 % liegt. Das standardmäßige operative Vorgehen besteht in der totalen Hysterektomie mit Adnexektomie beidseits, sowie der Entnahme einer Spülzytologie.

Medikamentöse Therapie des Zervixkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von CMExtra
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Das Zervixkarzinom stellt trotz Screening und prophylaktischer Impfung gegen das Humane Papillomavirus ein relevantes Karzinom in Deutschland dar. Die Therapie ist, vor allem in fortgeschrittenen Stadien, komplex und umfasst neben der klassischen Operation und der Radiotherapie zunehmend medikamentöse Therapien. Nicht nur im Rahmen der etablierten Radiochemotherapie, sondern auch in der metastasierten Situation und im Rezidiv stehen medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung. Neben der neoadjuvanten Chemotherapie vor einer operativen Therapie stehen zielgerichtete Therapien im Fokus des Interesses.

Neoadjuvante Therapie des Mammakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von CMExtra
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Stellt sich die Indikation zu einer Chemotherapie bei nicht-metastasiertem Mammakarzinom bereits präoperativ, ist eine Umkehrung der Sequenz im Sinne einer neoadjuvanten Therapie möglich. Dies eröffnet die Option einer besseren Operabilität infolge eines Therapieansprechens. Aufgrund der Möglichkeit einer unmittelbaren Therapiekontrolle am Primärtumor ist die neoadjuvante Situation für die Etablierung neuer Therapieregime besonders geeignet. Das Erreichen einer pathologischen Komplettremission ist mit einer günstigen Prognose verbunden. Darüber hinaus kann das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie im Sinne eines prädiktiven Faktors maßgeblich für die Fortführung der Behandlung bis in die postneoadjuvante Situation hinein sein. Zukünftig wird somit eine weitere Individualisierung der Brustkrebstherapie ermöglicht.

Nachsorge beim Mammakarzinom – Standards und Perspektiven

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von CMExtra
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Die Nachsorgeempfehlungen von Patientinnen mit Mammakarzinom basieren auf der deutschen S3-Leitlinie, sowie den Empfehlungen der AGO und der ASCO. Diese sehen eine Untersuchung in den ersten drei Jahren alle 3 Monate, im Jahr 4 und 5 alle 6 Monate, und danach einmal jährlich vor. Ziel der Nachsorge ist es v.a. ein lokoregionäres Rezidiv, ein kontralaterales Karzinom oder ein Zweitkarzinom frühzeitig zu entdecken. Neben der klinischen Untersuchung ist eine regelmäßige Mammographie einmal jährlich empfohlen. Die Durchführung apparativer Untersuchungen zur Entdeckung von symptomlosen Metastasen zeigte in den vorliegenden Studien keine Verbesserung des Gesamtüberlebens, so dass diese nicht empfohlen werden, ebenso wenig wie die routinemäßige Bestimmung von Tumormarkern. Die Patientin sollte über alle Aspekte der Erkrankung einschließlich gesunder Lebensführung, Familienplanung, Kontrazeption, hormoneller Therapie etc. beraten werden. Die derzeitigen Empfehlungen berücksichtigen allerdings nicht moderne Prognosefaktoren wie den intrinsischen Tumorsubtyp oder Multi-Gen-Analysen. Die Anpassung der Nachsorge an das individuelle Risiko und die Einbeziehung neuer Diagnose- und Therapiemethoden könnte eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sein.

Operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms: primär oder im Intervall

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Auch wenn in den vergangenen Jahren zwei internationale, randomisierte Phase-III-Studien zur neoadjuvanten Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms hochrangig publiziert wurden, ist die Frage des optimalen Timings der operativen Therapie weiterhin nicht beantwortet. Es ist vielmehr ein eindrückliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, publizierte Studienergebnisse kritisch zu lesen und zu hinterfragen. In den beiden Studien zeigen sich erhebliche Mängel in Bezug auf Studiendesign und Interpretation sowie unzureichende operative Radikalität, sodass die entscheidende operative Fragestellung des optimalen Operationszeitpunktes nicht beantwortet werden kann. Aus diesem Grund ist auch in der aktuellen Version der S3-Leitlinie zu den malignen Ovarialtumoren ein klares Statement gegen den routinemäßigen Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie mit aufgeführt. Die neoadjuvante Chemotherapie kann somit unter keinen Umständen als Standardtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms angesehen werden und soll außerhalb von Studien nicht angewandt werden.

Zusammenarbeit zwischen Kardiochirurgen und Kardiologen im Bereich der Rhythmusstörungen/ Rhythmustherapie aus kardiochirurgischer Sicht

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Der minimalinvasive komplett thorakoskopische Eingriff ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine hat auf der einen Seite sehr gute mittelfristige Ergebnisse, allerdings hat diese Methode auch Limitationen. Daraus ergab sich der Gedanke diese herausfordernden Patienten mit hohem Leidensdruck interdisziplinär zu behandeln. In Beobachtungsstudien konnte die Erkenntnis erlangt werden, dass die Erfolgsrate nochmal gesteigert werden konnte, wenn der Elektrophysiologe und der Herzchirurg zusammenarbeiten. Aus diesen Erfahrungen heraus wurde eine europäische randomisierte Studie initiiert, die den herausfordernden Patienten mit

langanhaltendem Vorhofflimmern oder persistierendem Vorhofflimmern mit einem deutlich vergrößerten Vorhof von mehr als 45 mm beobachten wird. Diese Studie hat das Ziel nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Elektrophysiologen und Herzchirurgen zu fördern und somit eine bessere Versorgung der Patienten zu gewährleisten sondern auch die Guidelines zur  interventionellen und chirurgischen Therapie des Vorhofflimmerns zu verändern. Das alte Motto: „Zusammen ist man stärker“ sollte hier dem Patienten zugutekommen.

Fußfehlstellungen im Kindesalter

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Wie der gesamte Bewegungsapparat sind auch die kindlichen Füße während des Wachstums einem Entwicklungsprozess unterworfen, bis sie etwa im Alter von 14 Jahren ihre endgültige Form und Funktionsfähigkeit erreichen. Schon im Mutterleib können hierbei aus unterschiedlicher Ursache teils gravierende Störungen auftreten, welche unbehandelt bereits im Kindesalter zu erheblichen Beschwerden führen können. Allerdings ist nicht jeder auf den ersten Blick fehlgestellt scheinende Fuß therapiebedürftig. Aufgrund der Besonderheiten des wachsenden Bewegungsapparats fällt die Unterscheidung zwischen physiologischem Entwicklungsschritt und krankhafter Formveränderung nicht immer leicht, sodass wir uns in einem Spannungsfeld zwischen Übertherapie und Therapieversäumnis bewegen.

Die rezessive Variante des Lynch-Syndroms – der Wolf im Schafspelz: Biallelische Mismatch-Repair-Mutationen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Das „Constitutional Mismatch Repair Deficiency Syndrome (CMMRD)“ ist ein biallelischer Defekt eines der Mismatch-Repair-Proteine (synonym auch BMMRD genannt) und somit eng verwandt mit dem Lynch-Syndrom (LS), bei dem allerdings nur ein monoallelischer Defekt vorliegt. Der Erbgang ist rezessiv, die Familienanamnese bei den Eltern negativ mit betroffenen Geschwistern. Die Mutationen befinden sich in der Regel in den niedrig-penetranten MMR-Genen und der Verlauf ist meist im jungen Alter deletär. Es kommt bereits in der Kindheit oder jungem Erwachsenenalter zu onkologischen Erkrankungen wie Lymphomen, Leukämien, Hirntumoren, intestinalen Polypen sowie kolorektalen Karzinomen (KRK) und anderen mit dem Lynch-Syndrom assoziierten Malignomen. Der Phänotyp ist teilweise der Neurofibromatose Typ 1 (NF1) sehr ähnlich. Die genetische Disposition wird oft nicht erkannt. Betroffene haben eine schlechte Prognose – könnten aber von einer intensivierten Vorsorge, sowie einer medikamentösen oder chirurgischen Prävention an Lebenszeit und -qualität gewinnen. Eine Standorterhebung.

Geburtsterminüberschreitung – was ist zu tun?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Die termingerechte Geburt spielt für das Outcome von Mutter und Kind eine entscheidende Rolle. Die perinatale Morbiditäts- und Mortalitätsrate ist bei einer Termingeburt am geringsten. Mehr als 37% aller Schwangeren gebären nach dem errechneten Termin, ca. 7% übertragen. Eine korrekte Terminbestimmung, idealerweise mittels Frühultraschall, ist daher eine grundlegende Voraussetzung in der Betreuung der Schwangerschaft und Geburtsplanung. Entscheidend für das geburtshilfliche Management ist, eine Risikostratifikation der Schwangeren durchzuführen und je nach individueller Risikosituation  einen Einleitungstermin entsprechend festzulegen.

Therapie der Idiopathischen Pulmonalen Fibrose (IPF)

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) ist die häufigste Form der idiopathischen interstitiellen Pneumonien. Kennzeichenend für den natürlichen Verlauf der IPF ist die fortschreitende Verschlechterung von Lungenfunktionsparametern. Entscheidend für die Frage nach einer Therapie der IPF ist, die Diagnose so präzise wie möglich zu stellen, um eine unangebrachte Therapie zu vermeiden. Die beiden derzeit für die medikamentöse Therapie der IPF zugelassenen Substanzen, Nintedanib und Pirfenidon, sind gleichermaßen in der Lage, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Weitere wichtige Aspekte in der Behandlung stellen supportive Maßnahmen wie Sauerstofftherapie, Edukation, Palliativmedizin, pulmonale Rehabilitation und Impfungen dar.

Indikation und Technik zur Thoraxdrainage

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Aufgabe einer Thoraxdrainage ist es, den normalen im Pleuraspalt bestehenden Unterdruck
wiederherzustellen. Die Thoraxdrainage fördert Blut, Sekrete, Lymphflüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraspalt. Zur Vermeidung von Komplikationen und zur aktiven Positionierung der Thoraxdrainage sind die richtige Vorbereitung des Patienten sowie Technik zur Anlage einer Thoraxdrainage und das notwendige Arbeitsmaterial erforderlich. Je nach Indikationsstellung kann ein unterschiedliches Drainagesystem angewendet werden.

Aktuelle Therapie des Adenokarzinoms des Pankreas

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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In der Systemtherapie des Pankreaskarzinoms sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Nach Jahren der Stagnation stehen jetzt  in der adjuvanten / additiven Situation, und in der metastasierten Situation mehrere Therapieoptionen zur Verfügung, so dass je nach klinischem Befund (ECOG-Status), Komorbiditäten und Tumorlast eine angepasste Therapie möglich ist. Auch beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom hat sich das therapeutische Spektrum mit neuen Kombinationen und Substanzen (nal-Irinotecan) erweitert. Bei den Konzepten zur personalisierten Therapie zeigt sich, dass auf Grund der Heterogenität des Pankreaskarzinoms tumorspezifische Therapieansätze aktuell nur für relativ kleine Subgruppen (gBRCA Mutation im Tumor, Mikrosatelliten-instabile Tumoren) möglich sind.

Die Lokaltherapie des Mammakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Mammakarzinom ist mit über 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland der häufigste bösartige Tumor der Frau. Das Lebenszeitrisiko wird mit 12,9 % angegeben, d. h. etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Behandlung des primären Mammakarzinoms, welche von der Operation über die Strahlen- und/oder Chemotherapie, zielgerichteten Antikörpertherapien bis hin zur rekonstruktiven Chirurgie reicht, ist mittlerweile eine interdisziplinäre Aufgabe. Die Therapie entwickelt sich immer mehr zu einer individualisierten Therapie – sowohl im Bereich der Systemtherapie als auch in der Lokaltherapie.

Fetaler Kreislauf

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die fetale Zirkulation ist eine Faszination der Natur. Im Gegensatz zur seriell geschalteten Zirkulation des Erwachsenen entspricht die fetale Zirkulation einem parallel geschalteten Herzkreislaufsystem. Ein offenes Foramen ovale mit regulärem Rechts-links-Shunt garantiert bei einem morphologisch normal entwickelten Herzen ein hohes Sauerstoff-Angebot für die wachsenden Organe einschließlich der Koronar- und Zerebralzirkulation. Unter Berücksichtigung der Physiologie der fetalen Zirkulation, ihrer Parallel-Schaltung bzw. der Versorgung des systemischen Kreislaufs durch beide Herzkammern werden nahezu alle kardio-vaskulären Fehlbildungen kompensiert. Ein systemischer »low cardiac output« wird erst dann evident, wenn ein ausgeprägtes fetales Rückwärtsversagen, eine myokardiale Schwäche oder eine brady- oder tachykarde Arrhythmie entsteht. Eine Fehlbildung ist keine Krankheit! Eine Fehlbildung kann zu einer Erkrankung, entsprechend einer klinischen Beeinträchtigung führen: Eine prophylaktischen Behandlung kann sinnvoll werden.

Moderne pathologische Methoden

Mögliche CME-Punkte: 2
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Personalisierte Medizin beschreibt ein individuell auf den Patienten eingestelltes Therapieregime. Im Tumorkontext werden zur Identifizierung des individuellen Therapieregimes gezielt molekularbiologische Expressionsmuster analysiert um a) eine genaue Subtypisierung des Tumors und b) therapierelevante Mutationen innerhalb von Signalkaskaden und/oder Resistenzgenen vorhersagen zu können. Hierzu werden DNA, RNA und Proteine analysiert. Das Fach Pathologie, welches ursprünglich im Feld der Diagnosestellung und Diagnosesicherung angesiedelt war, hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte eine zentrale Schlüsselposition in der personalisierten Medizin eingenommen. Gehörten anfangs konventionell histologische Methoden und immunhistochemische Untersuchungen zum Standardrepertoire eines pathologischen Institutes, verfügen heute die Mehrzahl der Institute über eine weitreichende technische Ausstattung und ein fundiertes Wissen im Feld der modernen pathologischen Methoden.

Stand der Ovarektomie/ Adnexektomie und Tubektomie in der gynäkologischen Chirurgie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Gegenwärtig wird die Tubektomie und Ovarektomie sowie die  Adnexektomie bei Hysterektomien in den verschiedenen Altersgruppen neu diskutiert. Zur Ovarial- und Tubenkarzinomprophylaxe wird die Tubektomie bei Hysterektomie immer empfohlen. Da die Ovarektomie mit einer deutlich reduzierten Frauengesundheit einhergeht, sollte sie vor dem 65. Lebensjahr nur bei absoluten Indikationen wie schmerzhafter Endometriose, rezidivierenden Ovarialzysten und im Rahmen einer Karzinomprophylaxe durchgeführt werden. Bei komplexer und unklarer Morphologie und Karzinom-Anamnese bleibt die beidseitige Ovar-/Adnexektomie weiterhin indiziert. Der operative Eingriff erfolgt vaginal, per Laparotomie oder Laparoskopie.

Endometriose, Update der aktuellen Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose ist eine der häufigsten benignen proliferativen Erkrankung der Frau. Nach derzeitigen Schätzungen findet man bei etwa 6–10 % aller Frauen und bei 35–50 % der Frauen mit Unterbauchschmerzen oder unerfülltem Kinderwunsch eine Endometriose. In Deutschland geht man aktuell von schätzungsweise 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr aus, wovon ca. 20.000 Frauen zur Krankenhausbehandlung geschickt werden. Die durch Endometriose verursachten Kosten wurden 2002 in den USA auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzt, im Gegensatz dazu lagen die Kosten für Migräne bei 13 bis 17 Milliarden US Dollar.

Hepatotoxizität von Phytopharmaka und Nahrungsergänzungsmitteln

Mögliche CME-Punkte: 4
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Pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel (PMN) erfreuen sich trotz der limitierten Evidenz ihrer Wirksamkeit großer Beliebtheit.  Was »natürlich« ist, gilt gemeinhin auch als sicher und das hepatotoxische Potenzial dieser Stoffe wird von Ärzten und Patienten unterschätzt. Häufig werden PMN daher nicht in die Differenzialdiagnose eines akuten oder chronischen Leberschadens mit einbezogen. Eine profunde Anamnese,  der Ausschluss von Differenzialdiagnosen und eine detaillierte Literaturrecherche sind für die Diagnostik essenziell.

Das infektanfällige Kind

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Für jeden praktizierenden Kinderarzt ist Infektanfälligkeit ein zentrales Thema. Die Herausforderung besteht darin, die seltenen Fälle mit Immundefekten unter den vielen Kindern mit physiologischer Infektanfälligkeit frühzeitig zu erkennen, um Schäden durch eine rechtzeitige Therapie zu verhindern. Leitliniengerechtes Vorgehen besteht darin, eine pathologische Infektanfälligkeit anhand einer detaillierten Beschreibung von Infektionen zu definieren. Diese Zeichen und ggf. Gedeihstörungen und/oder Gewichtsverlust sowie eine auffällige Familienanamnese veranlassen den Kinderarzt dazu, Laboruntersuchungen durchzuführen, um so die im Einzelnen extrem seltenen aber in der Summe inzwischen sehr vielen Immundefekte (>300) zu diagnostizieren.

Resektion von Lebermetastasen. Aktuelle Konzepte

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Die moderne Therapie der Lebermetastasierung ist interdisziplinär und individuell. Die synergistische Kombination aus chirurgischen, radiologischen und chemotherapeutischen Ansätzen ermöglicht es, die für den Patienten am erfolgversprechendste und risikoärmste Strategie zu wählen. Die Chirurgie bleibt die primäre Therapie der Wahl, sofern die verbleibende Leberreserve und die Komorbidität des Patienten es erlauben.

Gastrointestinale Stromatumoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Gastrointestinale Stromatumoren sind den Weichgewebssarkomen zuzuordnen und entstehen aus den Cajal Zellen, den Schrittmacherzellen des Magen-Darm-Trakts, oder deren Vorgängerzellen. Der therapeutische Goldstandard für lokalisierte GIST ist ihre vollständige chirurgische Entfernung. Durch den adjuvanten Einsatz von Imatinib bei Patienten mit einem hohen Rezidivrisiko kann das Gesamtüberleben signifikant verbessert werden. Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Mutationsanalyse ist obligat, insbesondere um Patienten mit einer Imatinib-insensitiven Mutation zu identifizieren, die keine adjuvante Therapie erhalten sollen. Imatinib in einer Dosierung von 400 mg pro Tag ist der Goldstandard bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten GIST. Bei Nachweis einer Mutation im Exon 9 sollte mit einer Tagesdosis von 800 mg behandelt werden. Nach Versagen von Imatinib sollte die Therapie mit Sunitinib in individuell angepasster Dosierung fortgesetzt werden. Für die Drittlinientherapie steht mit Regorafenib eine wirksame Behandlung zur Verfügung.

Faszination Ontogenese – Früher Ultraschall Schritt für Schritt

Mögliche CME-Punkte: 2
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Unter Ontogenese oder Ontogenie [ὀντογένεση] wird nach dem deutschen Zoologen, Philosophen und Freidenker Ernst Haeckel (1866) die Entstehung eines Einzelwesens beginnend mit der Keimesentwicklung bis hin zum voll entwickelten Individuum im adulten Alter verstanden. Dieser, als Entwicklungsgeschichte bezeichneter Prozess, verläuft dabei stadienhaft. Insbesondere der kontinuierlichen Fortentwicklung pränataler Bildgebung sind zunehmende Einsichtsmöglichkeiten geschuldet, diese morphologischen Entwicklungsprozesse der Fruchtanlage und des Embryo/Fetus beobachtend zu begleiten.

Akkurater pränataler Diagnostik, erhoben bereits im ersten Trimenon einer Schwangerschaft (hochfrequente Transvaginalsonographie), wohnt das Potenzial inne durch frühzeitige Stratifizierung prä- und peripartaler Betreuungsstrategien positiven Einfluss auf den gesamten Schwangerschaftsverlauf, die Geburt und das mütterliche und kindliche Outcome zu nehmen.


Medikamentöse und operative Therapie bei Adipositas und metabolischem Syndrom

Mögliche CME-Punkte: 2
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In Deutschland leben derzeit knapp 1 Mio. Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 40 kg/m2 und ungefähr 4 Mio. Menschen haben einen BMI von über 35 kg/m2. Viele Studien belegen, dass ein steigender BMI-Wert mit einer Zunahme der Mortalitätsrate einhergeht.

Drohende Frühgeburt: wann Cerclage – wann Pessar – wann Progesteron?

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Frühgeburt, definiert als eine Entbindung vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, ist in den entwickelten Ländern die Hauptursache für perinatale Morbidität und Mortalität. Nach Einführung der transvaginalen Sonografie als (Screening-) Instrument, um Schwangere mit erhöhtem Risiko für eine Frühgeburt zu erkennen, wurden sekundäre Präventionskonzepte für die Therapie der vorzeitigen zervikalen Reifung wie die tägliche Applikation von vaginalem Progesteron, das zervikale Pessar und die Cerclage auf der Basis der Zervixmessung reevaluiert. Dieser Artikel gibt einen Überblick zur Evidenzlage der therapeutischen Möglichkeiten.

Sicherheit und Verträglichkeit von Impfungen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Impfungen werden gesunden Menschen verabreicht oder solchen mit Risikofaktoren bzw. Grundkrankheiten, die sie für eine bestimmte Infektionskrankheit empfänglich erscheinen lassen. Es sind daher besonders hohe Ansprüche an die Verträglichkeit und Sicherheit von Impfstoffen zu stellen. Bei der Analyse fraglicher Impfkomplikationen oder der Sicherheit von Impfstoffen muss geklärt werden, ob ein unerwünschtes Ereignis kausal durch die Impfung hervorgerufen wurde oder ob es sich nur um ein Auftreten im zeitlichen Zusammenhang handelt. Einer dezidierten Klärung der Symptomatik kommt große Bedeutung zu.

Management Update 2017: Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

Mögliche CME-Punkte: 2
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Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten haben gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten, sind ein prognostisch ungünstiges Zeichen, behindern die Durchführung einer gegen den Tumor gerichteten spezifischen Therapie und sind eine wesentliche Ursache für das Ableben von Tumorpatienten. Außerdem erhöhen sie durch die dann notwendige antithrombotische Therapie das Blutungsrisiko. Die leitlinienkonforme Diagnostik und Therapie von Malignomassoziierten Thromboembolien unterscheiden sich in wesentlichen Aspekten von dem Vorgehen bei Nichttumorpatienten [1, 2] und stellen deshalb den behandelnden Arzt vor eine Vielzahl praktischer Herausforderungen.


Stellenwert der Cannabinoide in der Medizin

Mögliche CME-Punkte: 4
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Das Thema der medizinischen Verwendung von Cannabis-basierten Arzneimitteln ist in Deutschland so aktuell wie nie zuvor. Im Januar 2017 hat die Bundesregierung einstimmig eine Gesetzesänderung beschlossen, die es mehr Patienten als bisher ermöglichen soll, Medikamente auf Cannabisbasis zur Behandlung schwerer Erkrankungen zu verwenden. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der medizinischen Forschung zum therapeutischen Potenzial von Cannabis-basierten Medikamenten.

Chirurgische Therapiemöglichkeiten bei Viszeralarterienaneurysmen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Viszeralarterienaneurysmen (VAA) sind seltene Erkrankungen, die meist asymptomatisch verlaufen. Die meisten VAA werden erst im Stadium der Ruptur mit Schocksymptomatik und abdominellen Schmerzen sympomatisch. Je nach Lokalisation und Größe des Aneurysmas bestehen unterschiedliche Rupturwahrscheinlichkeiten. Ziel der Therapie ist es, die Ruptur, die mit einer hohen Mortalität einhergeht, zu verhindern. Zur Behandlung stehen endovaskuläre und offene chirurgische Therapien zur Verfügung. Bei Wahl der Therapie spielen patientenbezogene Faktoren, wie Komorbiditäten und morphologische Faktoren eine Rolle.

Endometriose und Naturheilkunde

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose gehört mit einer Inzidenz von 10–15 %, zu den häufigsten benignen gynäkologischen Erkrankungen in der reproduktiven Lebensphase der Frau. Die Erkrankung ist häufig geprägt, durch das Leitsymptom Schmerz, welches zu einer erheblichen  Einschränkung der Lebensqualität der betroffenen Patientin führen kann. An Behandlungsmöglichkeiten stehen die operative Therapie, die medikamentöse hormonelle Therapie und medikamentöse Schmerztherapie zur Verfügung. Naturheilkundliche Therapieansätze können ergänzend erwogen werden. In der Literatur existieren jedoch nur sehr wenige Studien zu Naturheilverfahren bei Endometriose. Die Wirkung der einzelnen Therapieverfahren ist häufig nicht evidenzbasiert, sondern erfahrungsbasiert. Dennoch werden naturheilkundliche Behandlungen von vielen Frauen mit endometriosetypischen Beschwerden, wie Dysmenorrhoe, Dysurie, Dyschezie, Dyspareunie und chronischen Unterbauchschmerzen als symptomlindernd empfunden.

Management des Rechtsherzversagens bei akuter Lungenembolie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Vorhandensein und Ausmaß einer RV Dysfunktion ist die kritische prognostische Determinante bei Patienten mit akuter LE. Der abrupte Anstieg des pulmonalarteriellen Druckes und der rechtsventrikulären Nachlast infolge eines plötzlichen thromboembolischen Verschlusses der pulmonalarteriellen Strombahn initiiert einen Circulus vitiosus aus erhöhtem myokardialem Sauerstoffbedarf, Myokardischämie bis hin zur Infarzierung, Reduktion der linksventrikulären Vorlast und schließlich Abfall des Herzzeitvolumens. Die Risikostratifizierung dient dabei nicht nur der Abschätzung des individuellen Risikos für LE-assoziierte Komplikationen, sondern erlaubt die Einleitung von risiko-adaptierten diagnostischen und therapeutischen Algorithmen. Hämodynamisch instabile Hochrisiko-Patienten benötigen, abgesehen von einer sofortigen therapeutischen Antikoagulation und supportiven kreislaufunterstützenden Massnahmen, eine unverzügliche reperfundierende Therapie vorzugsweise in Form einer systemischen Thrombolyse (und bei Kontraindikation für eine thrombolystische Therapie in Form einer chirurgischen Embolektomie oder mittels interventionellen Katheter-gestützten Verfahren) zur Reduktion der Nachlast des versagenden rechten Ventrikels.

Rezidivierende Harnwegsinfektionen der Frau

Mögliche CME-Punkte: 4
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Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen, wobei vor allem junge und postmenopausale Frauen betroffen sind. Wegen der steigenden Prävalenz multiresistenter Erreger sollte zur Diagnostik stets eine Harnkultur angelegt werden, um den ungezielten Einsatz von Antibiotika zu vermeiden. Zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen der Frau steht heute eine Vielzahl verhaltenstherapeutischer, medikamentöser und supportiver Behandlungsoptionen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der Antibiotikaresistenzentwicklung haben Vakzine, Probiotika und standardisierte Phytopharmaka einen wachsenden Stellenwert.

Die prophylaktische HPV-Impfung: Aktuelle Daten und mögliche zukünftige Indikationen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten und das Risiko nach Aufnahme sexueller Aktivitäten eine anogenitale HPV-Infektion zu erwerben liegt bei deutlich über 80 %. Die prophylaktische HPV-Impfung hat das Potenzial, Genitalwarzen sowie HPV-bedingte Dysplasien und Karzinome deutlich zu reduzieren bzw. (fast) zu eliminieren. Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über prophylaktische HPV-Impfstoffe und aktuelle Impfempfehlungen, die Sicherheit von HPV-Impfungen und die bisherigen Effekte der Impfung.

Myasthenia gravis: Neues zu Pathogenese, Diagnose und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Myasthenia gravis ist eine seltene Autoimmunerkrankung mit Störung der neuromuskulären Übertragung. In Deutschland sind etwa 8.000–12.000 Patienten von diesem Krankheitsbild betroffen. Klinisch zeigt sich eine zunehmende, überwiegend generalisierte Muskelschwäche, wobei die stammnahen Muskeln stärker betroffen sind als die distalen, oder sie tritt mit einem oropharyngealen oder okulären Schwerpunkt auf. Häufig wird die Diagnose erst mit deutlicher Verzögerung gestellt. Der Verlauf der Erkrankung ist heute unter Ausschöpfung aller Behandlungsmöglichkeiten aber günstig.

Nachhaltige Förderung der Frauengesundheit durch Preconception Counseling

Mögliche CME-Punkte: 4
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Mit dem Konzept „Preconception Counseling“ sollen individuelle Lebensstil-, medizinische und soziale Risiken für die Gesundheit einer Frau oder den Erfolg einer Schwangerschaft erkannt und behoben werden, rechtzeitig vor einer (weiteren) Schwangerschaft.  Dieser CME-Artikel beschreibt die wichtigsten Risiken und erläutert die Bausteine, die ein Konzept zur präkonzeptionellen Gesundheitsoptimierung umfasst.  Dem Frauenarzt kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Verlauf der HPV-Infektion und Einteilung kolposkopischer Befunde

Mögliche CME-Punkte: 4
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HPV-Infektionen sind stark verbreitet, führen aber eher selten zu klinisch relevanten Läsionen. Etwa 15 % der Frauen mit unauffälligem Pap Abstrich und neu diagnostizierter HPV-Infektion entwickeln innerhalb von fünf Jahren eine auffällige Zytologie. In diesem Fortbildungsartikel werden der Verlauf der HPV-Infektion sowie die Einteilung kolposkopischer Befunde zusammengefasst und besprochen. Die Abgrenzung zwischen normalen und pathologischen Befunden stellt nicht selten eine Herausforderung dar.

Brustkrebs-Überwachung nach Ende der Hormontherapie: Bieten zirkulierende epitheliale Tumorzellen eine Entscheidunghilfe?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Brustkrebspatientinnen stehen derzeit vor der Frage inwiefern eine weiter geführte Hormontherapie, nach Ablauf von 5 Jahren für sie sinnvoll ist. Statistisch konnte die Frage mittlerweile dahingehend positiv beantwortet werden, dass eine Hormontherapie über 10 Jahre einen Überlebensvorteil von 15 % gegenüber einer Hormontherapie von 5 Jahren bringt. Individuell für die einzelne Patientin ist allerdings noch nicht geklärt wann sich die Weiterführung lohnt. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Studie an 36 Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem primärem Brustkrebs untersucht, deren Erstdiagnose im Median sieben Jahre zurücklag.

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Zirkulierende epitheliale Tumorzellen: Echtzeitkontrolle in der adjuvanten Krebstherapie, der Erhaltungstherapie und Langzeitüberwachung

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Verwendung zirkulierender epithelialer Tumorzellen (CTC) in der Krebstherapie gewinnt immer mehr an Bedeutung. In verschiedenen Phasen der Therapie lassen sich die CTC bei Brustkrebspatientinnen nutzen. Klinische Studien der letzten Jahre zeigten die Vorteile der CTC als Verlaufskontrolle in der Chemotherapie, der endokrinen Erhaltungstherapie und bei Beendigung der Hormontherapiederen Abschluss. Dabei erwies sich ein Anstieg der CTC als prognostisch ungünstig, während gleichbleibende oder sinkende CTC prognostisch von Vorteil waren. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Charakteristika an den CTC untersuchen um Rückschlüsse auf die
Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie zu ziehen.

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Neuroendokrine Neoplasien des Gastrointestinal- Traktes: Diagnostik und interdisziplinäre Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Verdauungstraktes stellen eine seltene und bezüglich ihrer Biologie, Klinik und Prognose heterogene Gruppe von Tumorerkrankungen dar. Dies stellt hohe Anforderungen an die Diagnostik und Therapie dieser an Inzidenz zunehmenden Tumoren. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Therapie- Prinzipien dar.

Das Einsetzen der Menopause vor dem 45. Lebensjahr als Indikation zur Hormon-Substitution

Mögliche CME-Punkte: 2
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Eine Hormon-Substitution mit der Primär-Indikation „klimakterische Beschwerden“ wurde in den USA durch eine Osteoporose-Prävention ergänzt – unabhängig von klimakterischen Symptomen. Nun gibt es eine dritte primäre Indikation: Menopause vor 45 Jahren, da das KHK-Risiko um 50 % und die KHK-Mortalität um 19 %, im Vergleich zu später eintretenden Menopause, erhöht ist. Das kommt einer Validierung kardiovaskulärer Protektion gleich. Das gelingt alternativen Arzneimitteln nicht besser und dazu mit weit weniger Zusatznutzen. Individuelles Umsetzen dieser nun angehobenen Grenze für Klimakterium präcox ist im Interesse vieler Frauen.

Empfehlungen zur perioperativen Schmerzbehandlung bei Kindern

Mögliche CME-Punkte: 2
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Im Zeitalter der evidenzbasierten Medizin gilt es als wünschenswert

jegliche Empfehlungen mit einem hohen Evidenzgrad belegen zu können. Jedoch steckt gerade die Schmerzbehandlung im Säuglings- und Kindesalter wissenschaftlich betrachtet noch in den Kinderschuhen, was durch ihre relativ kurze Historie bedingt ist.

Die Erkennung und Behandlung von Schmerzen bei Eingriffen im Erwachsenenalter

geht bis auf die Entdeckung von Morphin im Jahre 1805, bzw. die Nutzung von Ether und Chloroform zur Schmerzbehandlung im Jahre 1846 zurück.

Dauer der dualen Thrombozytenaggregationshemmung nach Koronarintervention

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die duale antithrombozytäre Therapie ist ein Eckpfeiler der Nachbehandlung interventionell versorgter Patienten sowohl nach elektiver Koronarintervention als auch nach einem akuten Koronarsyndrom (ST-Hebungsinfarkt, Nicht-ST-Hebungsinfarkt, instabile Angina pectoris). In den vergangenen Jahren wurde besonders die zusätzlich zur niedrig-dosierten Acetylsalicylsäuregabe durchgeführte P2Y12-Hemmung intensiv  diskutiert. Hierbei ging es nach elektiver Koronarintervention vor allem um die Dauer einer notwendigen dualen Thrombozytenhemmung, die sich mit Einführung der modernen Generation der medikamentenbeschichteten Stents deutlich verringert hat. Im Bereich des akuten Koronarsyndroms stellte sich die Frage, wann an Stelle von Clopidogrel eines der beiden potenteren Medikamente Prasugrel oder Ticagrelor verwendet werden sollte. Eine mögliche Verlängerung der Zeitspanne kommt allerdings bei Hochrisikopatienten nach Myokardinfarkt ins Spiel als auch bei Patienten nach Implantation eines bioabsorbierbaren Scaffolds. Im vorliegenden Artikel werden die wichtigsten Daten und Studien zusammengefasst. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf sogenannten Hochrisikokollektiven wie Patienten mit ST-Hebungsinfarkt und Diabetikern, aber auch auf der Vermeidung von relevanten Blutungen, wie sie unter einer verstärkten Thrombozytenhemmung unabdinglich häufiger auftreten. 

Indikationen für Peritonektomie und HIPEC beim Magenkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 4
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Das Magenkarzinom ist weltweit die fünfthäufigste Krebserkrankung und die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei nur 33 %. Das Vorliegen peritonealer Metastasen beeinflusst die Prognose entscheidend. Standardtherapie der Peritonealkarzinose ist eine palliative systemische Chemotherapie. Immer mehr Studien beschreiben aber ein verbessertes Langzeitüberleben mit einer Kombinationstherapie aus chirurgischer Zytoreduktion (CRS) und lokaler Gabe von Chemotherapeutika (HIPEC). Eva Pachmayr et al. erläutern in ihrer Übersicht, welche Patienten von der Behandlung mit CRS und HIPEC profitieren.

Tropfen, Trips, Tenside. Evidenzbasierte Behandlung von Vergiftungen im Kindes- und Jugendalter

Mögliche CME-Punkte: 4
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Wenn ein Kind giftige Substanzen aufgenommen hat, ist zügiges und zielgerichtetes Handeln entscheidend. Das Drei-Säulen-Modell der Klinischen Toxikologie umfasst die drei Bereiche Primäre Giftentfernung (Magenspülung, einmalige Gabe von Aktivkohle), Sekundäre Giftentfernung (u. a. Hämodialyse, Hämoperfusion, verspätete und repetitive Gabe von Aktivkohle) und die Gabe spezifischer Antidota. In drei Kapiteln (Zigaretten/Drogen, Haushaltschemikalien, Medikamente) werden verschiedene Intoxikationen bei Kindern und Jugendlichen dargestellt. Diese Auswahl wurde aus Sicht des Giftnotrufs getroffen, da es sich entweder um häufige Vergiftungen handelt oder diese spezielle diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erfordern.

Hypertonie und Schlaganfall

Mögliche CME-Punkte: 4
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Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für den Tod bzw. eine dauerhafte Behinderung. In Deutschland sind jährlich ca. 250.000 Personen von einem Schlaganfall betroffen. Bluthochdruck ist dabei einer der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen. In diesem CME-Artikel werden die Zusammenhänge zwischen arterieller Hypertonie und dem Auftreten von Schlaganfällen dargestellt sowie die aktuellen leitlinienbasierten Empfehlungen zur Blutdrucktherapie in der Akutphase des Schlaganfalls und zum Blutdruckmanagement nach Schlaganfall zur Vermeidung eines Rezidivs zusammengefasst.

Infektionen durch Clostridium difficile

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die aktuelle Studienlage zeigt, dass das Risiko für schwere und komplikative Verläufe sowie rezidivierende Erkrankungen insbesondere bei Infektionen mit den epidemischen C. difficile Ribotypen 027 und 078 erhöht ist. Neben den Toxin A und B produzieren die Varianten das binäre Toxin als zusätzlichen Pathogenitätsfaktor. Weitere bakterielle Pathogenitätsfaktoren bei Ribotyp 027 sind wahrscheinlich die Fähigkeit zur Herstellung eines potenteren Toxin B, die von diesem Stamm vermutlich ausgehende Immunevasion, eine bessere Adhäsion am Darmepithel und eine vermutlich robustere Toxinproduktion. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren Varianten bei symptomatischen Patienten in Erscheinung getreten, die ausschließlich das binäre Toxin produzieren. Es ist deshalb in Frage zu stellen, ob die bisherigen Methoden, die ausschließlich auf den Nachweis von Toxin A und B ausgelegt sind, in der Vergangenheit ausreichend waren und in Zukunft ausreichend sein werden.    

Einfluss der ART auf die Gesundheit der geborenen Kinder

Mögliche CME-Punkte: 4
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Assistierte reproduktive Techniken (ART), wie z.B. die In-vitro-Fertilisation, die intrazytoplasmatische Spermieninjektion und die Kryokonservierung von Zygoten und Embryos werden inzwischen routinemäßig zur Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit eingesetzt.  ART-Kinder repräsentieren bereits 2,3 % ─ 4 % aller in Europa geborenen Kinder. Die Frage, ob die nach Anwendung von ART geborenen Kinder genau gesund bzw. nicht kränker als solche Kinder sind, die auf normale Art und Weise gezeugt wurden, ist nicht restlos geklärt. Felberbaum et al. fassen den aktuellen Stand zu möglichen Risiken zusammen.

Vordere Kreuzbandchirurgie: Standards und aktuelle Trends in der Versorgung

Mögliche CME-Punkte: 2
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In der aktuellen Literatur wird bei gesicherter Ruptur des vorderen Kreuzbandes und relevanter Instabilität des Kniegelenkes die Rekonstruktion empfohlen. Autologe Sehnen werden hierbei in der Primärrekonstruktion

bevorzugt. Die Diagnostik erfolgt neben Anamnese und klinischer Untersuchung mit Hilfe des MRT zum Erkennen von Begleitverletzungen.

Der Operationszeitpunkt liegt idealerweise nach Abklingen der initialen Entzündungsreaktion.

Neben der Verwendung der Patellasehne oder Hamstringsehnen wird die Quadrizepssehne als Primärtransplantat kontrovers diskutiert. Zudem erlebt der Erhalt des VKB durch die dynamische intraligamentäre Stabilisierung eine Renaissance, wobei hier Langzeitergebnisse noch ausstehend sind.

Pädiatrische Onkologie – ein Überblick

Mögliche CME-Punkte: 2
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In Deutschland erkrankt etwa jedes 500. Kind an Krebs. Aufgrund der alters- und erkrankungsbedingten besonderen Anforderungen erfolgen Diagnostik und Therapie kindlicher Krebserkrankungen in spezialisierten, interdisziplinären Behandlungszentren mit definierten Infrastrukturmerkmalen. Eingebunden sind diese pädiatrisch-onkologischen Zentren in ein etabliertes Netzwerk klinischer und wissenschaftlicher Referenzeinrichtungen unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH).

Sporttauglichkeitsuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter – kardiale Aspekte

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Regelmäßige sportliche Aktivität hat viele positive Effekte auf die Entwicklung eines Kindes. Bei angeborenen Erkrankungen kann intensive körperliche Belastung jedoch auch ein Risiko darstellen. Im Rahmen von Sport wird immer wieder von schweren kardialen Zwischenfällen bis hin zum plötzlichen Herztod berichtet. Rhythmologische oder strukturelle Herzerkrankungen, die bisher unentdeckt waren, können unter intensiver körperlicher Aktivität demaskiert werden. Deshalb wird v. a. im Leistungssport eine ausführliche Sporttauglichkeitsuntersuchung bestehend aus Anamnese und körperlicher Untersuchung empfohlen.

Repositionstechniken der konservativen Frakturbehandlung

Mögliche CME-Punkte: 2
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Während die moderne Unfallchirurgie zunehmend operative Verfahren in der Frakturbehandlung bevorzugt, stellt die konservative Therapie mit ihren drei Säulen »Einrichten – Ruhigstellen

– Üben« eine häufig unterschätzte und vernachlässigte Alternative dar. Entscheidend für
ein gutes funktionelles Ergebnis ist die richtige Indikationsstellung, eine gute und saubere
Repositionstechnik unter Berücksichtigung der Frakturmorphologie sowie die stabile Retention im Gips.

Nichtinvasive Pränataldiagnostik – für jede Schwangere die Methode der Wahl?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die nichtinvasive Pränataldiagnostik (NIPT) zur Detektion der häufigsten numerischen Chromosomenstörungen (Trisomie 21, 13, 18) basiert auf der im Jahre 1997 gemachten Entdeckung zellfreier fetaler DNA im mütterlichen Blut. Bis zu diesem Zeitpunkt war eine Diagnostik nur durch direkte Analyse von fetalen oder plazentaren Zellen durch invasive Eingriffe möglich. Seit 2011 wird die NIPT in Europa klinisch eingesetzt. In dieser Übersicht werden die mögliche klinische Anwendung sowie die wichtigsten technischen Aspekte der der NIPT vorgestellt und diskutiert.

Antibiotika bei Harnwegsinfektionen

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Harnwegsinfektionen (HWI) gehören mit zu den häufigsten bakteriell verursachten

Infekten und sind neben Atemwegsinfekten eine der häufigsten Ursachen, warum Erwachsene einen niedergelassenen Arzt aufsuchen und ein Antibiotikum rezeptiert bekommen.

Frauen sind dabei aufgrund ihrer Anatomie viel häufiger betroffen als Männer. Etwa 50 % aller Frauen erleiden zumindest einmal in ihrem Leben einen HWI. Von diesen erleiden

20 %einen weiteren HWI, wiederum ein Drittel von diesen bekommt weitere HWI. Eine von drei Frauen hat bereits bis zum 24.Lebensjahr den ersten HWI. Von rezidivierenden HWI spricht man bei zwei und mehr HWI in den letzten 6 Monaten oder drei und mehr in den letzten 12 Monaten. Insgesamt 2,4 %aller Frauen leiden unter rezidivierenden HWI. Dabei handelt es sich meist nichtum Pyelonephritiden mit Flankenschmerzen, klopfschmerzhaftem Nierenlager, CRP-Erhöhung und /oder Fieber, sondern um harmlose Zystitiden, die nicht zwangsläufig bei Nichtbehandlung zu einer Pyelonephritis führen.

Neue MASCC/ESMO Leitlinie zur antiemetischen Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) zählen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie –  ihre Prävention spielt daher eine bedeutende Rolle. Dieses Update fasst die aktuellen CINV-Prophylaxe-Leitlinien der derzeit gültigen internationalen und interdisziplinären MASCC/ESMO-Leitlinien (Multinational Association of Supportive Care in Cancer/European Society for Medical Oncology) zusammen, die im März 2016 online publiziert wurden.

Rhythmusstörungen: Medikamentöse und interventionelle Therapie, implantierbare Geräte

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Behandlung von Rhythmusstörungen gehört zu den zentralen Aufgaben bei der Betreuung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH). Sie treten in der Regel erst viele Jahre nach einer Korrekturoperation auf und sind neben der Herzinsuffizienz Hauptursache für die erhöhte Morbidität und Mortalität dieser Patienten. Die medikamentöse Therapie wird für die Embolie- und Schlaganfallprophylaxe sowie zur Frequenzbremse bei supraventrikulären Tachykardien (SVT) eingesetzt. Die interventionelle Therapie hat deshalb einen hohen Stellenwert, weil sie bei vielen Patienten eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erzielt. Das gilt sowohl für SVT bei weniger komplexen Herzfehlern als auch für Kammertachykardien (VT) bei Patienten mit z.B. korrigierter Fallot-Tetralogie und Patienten mit Ventrikelseptumdefekt-Verschluss. Patienten, bei denen eine Ablation nicht gelingt oder Arrhythmien rezidivieren, erhalten ggf. eine medikamentöse antiarrhythmische Therapie, wobei hier aufgrund der ventrikulären Inzisionen oder Einschränkung der Ventrikelfunktion v.a. Sotalol und Amiodaron eingesetzt werden. Schrittmacher und Defibrillatoren (ICD) werden auch zunehmend  häufig im stetig älter werdenden EMAH Kollektiv implantiert. Bei komplexen Herzfehlern ist die Implantation technisch oft schwierig und evtl. nur epikardial möglich. Problematisch sind Komplikationen durch Sondendefekte, thrombotische Verschlüsse der Venen und Systeminfektionen. Der subkutane ICD ist insbesondere für Patienten mit univentrikulärem Herz oder komplexen anatomischen Verhältnissen eine gute Alternative in der Prävention des plötzlichen Herztods. Die Rolle der kardialen Resynchronisationstherapie ist bei EMAH abgesehen von den etablierten Indikationen nicht klar definiert. Für die Zukunft ist zu hoffen, dass die Inzidenz von Arrhythmien insbesondere bei komplexen Herzfehlern aufgrund veränderter Operationstechniken sinkt.

Therapeutisches Vorgehen bei der Analfissur

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Analfissur ist ein häufiges Krankheitsbild, das durch starke Schmerzen bei und nach dem Stuhlgang geprägt wird. Ursachen sind eine Traumatisierung des Anoderms durch z. B. Obstipation oder Diarrhö. Die Therapie der Analfissur sollte zunächst konservativ erfolgen: Stuhlregulierung und chemische Relaxation evtl. ergänzt mit einer mechanischen Dilatatortherapie. Kommt es dann nicht zur Ausheilung der Fissur, wird die Operation empfohlen. Diese besteht aus: vorsichtige Dehnung des Analkanals und Exzision der Fissur samt Begleiterscheinungen unter Anlage eines ausreichend großen Drainagedreieckes und sekundäre Wundheilung.

Mikrobiologische Überwachung der Trinkwasserqualität

Mögliche CME-Punkte: 4
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Krankheitserreger können über das Trinkwasser wie durch keine anderes Medium in großen Teilen der Bevölkerung verbreitet werden. Um Infektionen über das Trinkwasser zu verhindern, wird in Deutschland die Überwachung des Trinkwassers aus der öffentlichen Wasserversorgung von staatlicher Seite aus reguliert. Dabei wird routinemäßig auf mikrobiologische Anzeige- bzw. Indikatorparameter untersucht. In diesem Fortbildungsbeitrag werden die für unsere Breiten relevanten Infektionsquellen beschrieben und die wichtigsten mikrobiologischen Überwachungsparameter zusammengefasst.

Vaskulitiden im Kindesalter – Teil 2: »Seltene« primäre Vaskulitiden

Mögliche CME-Punkte: 4
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Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) gehören zu den seltenen Erkrankungen im Kindesalter und sind aufgrund ihres heterogenen Erscheinungsbildes oftmals eine diagnostische Herausforderung. Wir beschränken uns bei der Beschreibung von Klinik, Pathophysiologie (soweit bekannt) und Therapie ausschließlich auf primäre Vaskulitiden. Im zweiten Teil werden die seltenen Vaskulitiden, wie die Takayasu-Arteriitis, Panarteriitis nodosa und ANCA-assoziierte Vaskulitiden besprochen.

Vaskulitiden im Kindesalter – Teil 1: »Häufige« primäre Vaskulitiden

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Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) gehören zu den seltenen Erkrankungen im Kindesalter und sind aufgrund ihres heterogenen Erscheinungsbildes oftmals eine diagnostische Herausforderung. Wir beschränken uns bei der Beschreibung von Klinik, Pathophysiologie (soweit bekannt) und Therapie ausschließlich auf primäre Vaskulitiden. Der erste Teil widmet sich den beiden häufigsten Formen im Kindesalter – der Purpura Schönlein-Henoch und dem Kawasaki-Syndrom.

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