ONKOLOGIE heute

Moderne medikamentöse Therapieoptionen bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST)

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Zielgerichtete Therapiestrategien haben vor Jahren die Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) revolutioniert. Es stehen heute effektive systemische Behandlungsmöglichkeiten für die Erst- bis Drittlinie zur Verfügung – ebenso wie für die adjuvante und neoadjuvante Therapie.

Personalisierte Therapie des Lungenkarzinoms

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Die systemische Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) im lokal fortgeschrittenen (IIIB) oder fernmetastasierten (IV) Tumorstadium wird für die Mehrzahl der betroffenen Patienten bislang noch von der zytotoxischen Wirkung konventioneller Chemotherapeutika bestimmt.

Zielgerichtete Therapie: Tyrosinkinaseinhibitoren in der klinischen Onkologie

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Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) zählen zu den wichtigsten pharmakologischen Neuentwicklungen, die in den vergangenen 15 Jahren für onkologische Indikationen zugelassen wurden. Sie wirken relativ spezifisch auf eine wichtige Klasse von zellulären Signalverarbeitungsproteinen, die Tyrosinkinasen, deren übermäßige Aktivierung eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Tumorerkrankungen spielt.

Diagnostik und Therapie des tripelnegativen Mammakarzinoms

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Das tripelnegative Mammakarzinom (triple negative breast cancer, TNBC) ist definiert durch eine fehlende Expression des Östrogenrezeptors (ER) und des Progesteronrezeptors (PR) sowie eine fehlende Amplifikation / Überexpression von HER2/neu.

Personalisierte Therapie gynäkologischer Tumoren

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Maligne gynäkologische Tumoren stellen mit einem prozentualen Anteil von etwa 42 % den zahlenmäßig höchsten Anteil an Krebsneuerkrankungen der Frau dar. In der Inzidenz führt das Mammakarzinom, gefolgt vom Endometrium-, Ovarial-, Zervix- und Vulvakarzinom. Gleichzeitig hat vor allem das Mamma- und Ovarialkarzinom einen entscheidenden Einfluss auf die Krebssterblichkeit der Frau.

Pharmakologische Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (KRPCA)

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Unter den heutigen therapeutischen Aspekten muss die Therapie des progredienten und metastasierten KRPCA in die beiden Bereiche der Erstlinien- und Zweitlinientherapie eingeteilt werden. Die noch bis vor kurzem geübte Einteilung in die Phase vor Docetaxel und nach Docetaxel ist nicht mehr gültig, nachdem praktisch alle verfügbaren Substanzen in der Erst- und Zweitlinientherapie zugelassen worden sind.

Target-orientierteWirkstoffe:Monoklonale Antikörper bei gynäkologischen Tumoren

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Im Rahmen einer zunehmend individualisierten Therapie des Mammakarzinoms und anderer gynäkologischer Malignome finden monoklonale Antikörper als Target-Therapien ihren Einsatz.

Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms

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Dem vorliegenden CME Artikel liegt die derzeitigen S3 Leitlinie Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms (HCC) zugrunde. Kernaussagen dieser Leitlinien werden kursiv herausgestellt.

Diagnostische Leukapherese zur Isolation zirkulierender Tumorzellen beim Mammakarzinom

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Die Charakterisierung zirkulierender Tumorzellen stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Optimierung von Therapieentscheidungen beim Mammakarzinom im Rahmen einer Liquid Biopsy dar.

Moderne Tumorschmerztherapie

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Das Auftreten von Schmerzen stellt eine wichtige Einschränkung der Lebensqualität von Palliativpatienten dar. Die Klassifikation in nozizeptive, neuropathische und und somatoforme Anteile ermöglicht die Wahl adäqater Therapieverfahren. 

Diagnostik und Therapie des malignen Melanoms

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Bis heute verbreitet der schwarze Hautkrebs aufgrund der raschen Krankheitsprogression im metastasierten Stadium Angst und Schrecken unter der Bevölkerung.

Erstlinientherapie und Management der CLL

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Die Behandlungsoptionen für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert, allerdings ist die Erkrankung weiterhin meist nicht heilbar. Bei jüngeren, körperlich fitten Patienten ist die Chemoimmuntherapie mit Fludarabin, Cyclophosphamid und Rituximab (FCR) der etablierte Standard. Auch bei Patienten mit Komorbiditäten konnte nun gezeigt werden, dass diese von einer Chemoimmuntherapie mit einem Anti-CD20 Antikörper deutlich profitieren. Der meist sehr ungünstige klinische Verlauf von Patienten mit Nachweis der genetischen Hochrisikomarker Deletion (17p) und TP53 Mutation wurde durch die Zulassung neuer Kinaseinhibitoren deutlich verbessert.

Neue Behandlungsstrategien des metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms (mNZK)

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Etwa 3-4% aller malignen Tumoren des Erwachsenen sind Nierentumoren. Von diesen wiederum sind 80-90% als Nierenzellkarzinom bekannt. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland wurde für das Jahr 2014 auf 15.500 geschätzt. In der vorliegenden Arbeit wird auf die systemische Therapie des metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms fokussiert. Für weitere Informationen wird insbesondere auf die erstmals im September 2015 vorgestellte S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms“ verwiesen.

Diagnostik und Therapieoptionen des Prostatakarzinoms

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In Deutschland ist das Prostatakarzinom (PCa) mit 25,2 % aller diagnostizierten Krebserkrankungen die häufigste Krebserkrankung des Mannes und damit häufiger als das kolorektale oder Lungenkarzinom. Hierzulande liegt die geschätzte Neuerkrankungsrate bei etwa 68.000 Männern pro Jahr. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren. Bezüglich der Mortalität steht das PCa in Deutschland mit 10,7% an dritter Stelle, wobei pro Jahr etwa 12.000 Patienten an den Folgen eines metastasierten PCa versterben. Es wird geschätzt, dass bis 2050 der Anteil an Männern über 60 auf etwa 28 Millionen anwächst. Im gleichen Umfang wird eine Zunahme der Prostatakrebsinzidenz erwartet.

Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms

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Das multiple Myelom (MM) gehört zu den malignen lymphoproliferativen Erkrankungen der B-Zell-Reihe und ist durch die Vermehrung monoklonaler Plasmazellen gekennzeichnet. Es zählt zu den häufigsten hämatologischen Systemerkrankungen mit einer Inzidenz von etwa 4/100000 mit einer altersabhängigen Zunahme auf 4% pro Jahr bei den über 85-jährigen. Der Beitrag schildert den aktuellen Wissensstand zu Diagnose, Stadieneinteilung und Prognose sowie verschiedene Therapieoptionen für transplantationsfähige ebenso wie für nicht-transplantationsfähige Patienten. Dabei wird auch auf jüngst zugelassene und kurz vor der Zulassung stehende Substanzen eingegangen.

Die Therapie des Magen- und Pankreaskarzinoms

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Magenkarzinome gehören weiterhin weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Die Sterblichkeitsrate ist hoch und nur jeder 5. mit einem Magenkarzinom diagnostizierte Patient in Europa überlebt die folgenden 5 Jahre nach der Diagnose. Das Adenokarzinom des Pankreas, das etwa 85% aller malignen Pankreastumore ausmacht, hat von allen onkologischen Erkrankungen die schlechteste Prognose bei einem 5-Jahres-Überleben über alle Stadien von um die 8%.

Fatigue: Erscheinungsformen,Ursachen, Behandlung

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Fatigue ist ein häufiges, vielfach stark unterschätztes Syndrom bei Tumorpatienten. Die Ursachen und die Entstehung der Fatigue sind komplex. Sie ist gekennzeichnet durch abnehmende Leistungsfähigkeit, Vermeidung von Anstrengung, Inaktivität, fehlende Regeneration, Hilflosigkeit und Herabgestimmheit. Die vorliegende CME gibt einen Überblick über Prävalenz, Symptome, Diagnostik und Differenzialdiagnostik sowie multimodale Therapieansätze.

Neue MASCC/ESMO Leitlinie zur antiemetischen Therapie

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Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) zählen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie –  ihre Prävention spielt daher eine bedeutende Rolle. Dieses Update fasst die aktuellen CINV-Prophylaxe-Leitlinien der derzeit gültigen internationalen und interdisziplinären MASCC/ESMO-Leitlinien (Multinational Association of Supportive Care in Cancer/European Society for Medical Oncology) zusammen, die im März 2016 online publiziert wurden.

Pädiatrische Onkologie – ein Überblick

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In Deutschland erkrankt etwa jedes 500. Kind an Krebs. Aufgrund der alters- und erkrankungsbedingten besonderen Anforderungen erfolgen Diagnostik und Therapie kindlicher Krebserkrankungen in spezialisierten, interdisziplinären Behandlungszentren mit definierten Infrastrukturmerkmalen. Eingebunden sind diese pädiatrisch-onkologischen Zentren in ein etabliertes Netzwerk klinischer und wissenschaftlicher Referenzeinrichtungen unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH).

Neuroendokrine Neoplasien des Gastrointestinal- Traktes: Diagnostik und interdisziplinäre Therapie

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Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Verdauungstraktes stellen eine seltene und bezüglich ihrer Biologie, Klinik und Prognose heterogene Gruppe von Tumorerkrankungen dar. Dies stellt hohe Anforderungen an die Diagnostik und Therapie dieser an Inzidenz zunehmenden Tumoren. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Therapie- Prinzipien dar.

Management Update 2017: Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

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Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten haben gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten, sind ein prognostisch ungünstiges Zeichen, behindern die Durchführung einer gegen den Tumor gerichteten spezifischen Therapie und sind eine wesentliche Ursache für das Ableben von Tumorpatienten. Außerdem erhöhen sie durch die dann notwendige antithrombotische Therapie das Blutungsrisiko. Die leitlinienkonforme Diagnostik und Therapie von Malignomassoziierten Thromboembolien unterscheiden sich in wesentlichen Aspekten von dem Vorgehen bei Nichttumorpatienten [1, 2] und stellen deshalb den behandelnden Arzt vor eine Vielzahl praktischer Herausforderungen.


Gastrointestinale Stromatumoren

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Gastrointestinale Stromatumoren sind den Weichgewebssarkomen zuzuordnen und entstehen aus den Cajal Zellen, den Schrittmacherzellen des Magen-Darm-Trakts, oder deren Vorgängerzellen. Der therapeutische Goldstandard für lokalisierte GIST ist ihre vollständige chirurgische Entfernung. Durch den adjuvanten Einsatz von Imatinib bei Patienten mit einem hohen Rezidivrisiko kann das Gesamtüberleben signifikant verbessert werden. Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Mutationsanalyse ist obligat, insbesondere um Patienten mit einer Imatinib-insensitiven Mutation zu identifizieren, die keine adjuvante Therapie erhalten sollen. Imatinib in einer Dosierung von 400 mg pro Tag ist der Goldstandard bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten GIST. Bei Nachweis einer Mutation im Exon 9 sollte mit einer Tagesdosis von 800 mg behandelt werden. Nach Versagen von Imatinib sollte die Therapie mit Sunitinib in individuell angepasster Dosierung fortgesetzt werden. Für die Drittlinientherapie steht mit Regorafenib eine wirksame Behandlung zur Verfügung.

Moderne pathologische Methoden

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Personalisierte Medizin beschreibt ein individuell auf den Patienten eingestelltes Therapieregime. Im Tumorkontext werden zur Identifizierung des individuellen Therapieregimes gezielt molekularbiologische Expressionsmuster analysiert um a) eine genaue Subtypisierung des Tumors und b) therapierelevante Mutationen innerhalb von Signalkaskaden und/oder Resistenzgenen vorhersagen zu können. Hierzu werden DNA, RNA und Proteine analysiert. Das Fach Pathologie, welches ursprünglich im Feld der Diagnosestellung und Diagnosesicherung angesiedelt war, hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte eine zentrale Schlüsselposition in der personalisierten Medizin eingenommen. Gehörten anfangs konventionell histologische Methoden und immunhistochemische Untersuchungen zum Standardrepertoire eines pathologischen Institutes, verfügen heute die Mehrzahl der Institute über eine weitreichende technische Ausstattung und ein fundiertes Wissen im Feld der modernen pathologischen Methoden.

Aktuelle Therapie des Adenokarzinoms des Pankreas

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In der Systemtherapie des Pankreaskarzinoms sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Nach Jahren der Stagnation stehen jetzt  in der adjuvanten / additiven Situation, und in der metastasierten Situation mehrere Therapieoptionen zur Verfügung, so dass je nach klinischem Befund (ECOG-Status), Komorbiditäten und Tumorlast eine angepasste Therapie möglich ist. Auch beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom hat sich das therapeutische Spektrum mit neuen Kombinationen und Substanzen (nal-Irinotecan) erweitert. Bei den Konzepten zur personalisierten Therapie zeigt sich, dass auf Grund der Heterogenität des Pankreaskarzinoms tumorspezifische Therapieansätze aktuell nur für relativ kleine Subgruppen (gBRCA Mutation im Tumor, Mikrosatelliten-instabile Tumoren) möglich sind.

Die rezessive Variante des Lynch-Syndroms – der Wolf im Schafspelz: Biallelische Mismatch-Repair-Mutationen

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Das „Constitutional Mismatch Repair Deficiency Syndrome (CMMRD)“ ist ein biallelischer Defekt eines der Mismatch-Repair-Proteine (synonym auch BMMRD genannt) und somit eng verwandt mit dem Lynch-Syndrom (LS), bei dem allerdings nur ein monoallelischer Defekt vorliegt. Der Erbgang ist rezessiv, die Familienanamnese bei den Eltern negativ mit betroffenen Geschwistern. Die Mutationen befinden sich in der Regel in den niedrig-penetranten MMR-Genen und der Verlauf ist meist im jungen Alter deletär. Es kommt bereits in der Kindheit oder jungem Erwachsenenalter zu onkologischen Erkrankungen wie Lymphomen, Leukämien, Hirntumoren, intestinalen Polypen sowie kolorektalen Karzinomen (KRK) und anderen mit dem Lynch-Syndrom assoziierten Malignomen. Der Phänotyp ist teilweise der Neurofibromatose Typ 1 (NF1) sehr ähnlich. Die genetische Disposition wird oft nicht erkannt. Betroffene haben eine schlechte Prognose – könnten aber von einer intensivierten Vorsorge, sowie einer medikamentösen oder chirurgischen Prävention an Lebenszeit und -qualität gewinnen. Eine Standorterhebung.

HER2-negatives mBC – Therapiewahl bei Behandlungsdruck

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Die Therapiewahl in der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms erfolgt krankheitsadaptiert und unter Einbeziehung der Wünsche und Präferenzen der Patientin. Mit der endokrin-basierten Therapie, der Mono- bzw. Poly-Chemotherapie und der Kombinationstherapie aus dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab und Chemotherapie stehen Patientinnen mit HER2-negativem metastasierten Mammakarzinom (mBC) eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten offen, die es in Bezug auf das Therapieziel zu prüfen gilt. Ein wichtiger Faktor für die Abwägung der jeweiligen Therapiestrategie ist der Behandlungsdruck, der sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt und für jede Patientin vor der individuellen Therapieentscheidung bestimmt werden sollte.

Therapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms der Harnblase

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Das fortgeschrittene Urothelkarzinom der Harnblase stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Beim muskelinvasiv wachsenden Urothelkarzinom ist die radikale Zystektomie mit konsekutiver Harnableitung als Goldstandard anzusehen. Hierbei ist die Durchführung einer perioperativen Chemotherapie zu diskutieren. In den metastasierten Stadien ist die platinhaltige Polychemotherapie etabliert. Ein neuer Therapieansatz sind Immuncheckpoint-Inhibitoren.

Personalisierte Therapie des Ovarialkarzinoms – ein Update

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In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen und damit die Lebensqualität für Patientinnen mit Ovarialkarzinom signifikant verbessert. Das Ovarialkarzinom ist nach wie vor eine Erkrankung mit einer ernsten Prognose und einer hohen Mortalität. Weiterhin gibt es keine effizienten Früherkennungsmaßnahmen, sodass die Erkrankung in 70 % der Fälle in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert wird. Trotzdem leben Patientinnen mit Ovarialkarzinom heute länger und besser als in den Jahren, in denen nur Cisplatin zur Therapie zur Verfügung stand. Gerade in den letzten Jahren wurden auf dem Wissen molekulargenetischer Grundlagen der Entstehung des Ovarialkarzinoms neue Therapie-ansätze entwickelt. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology zwei wichtige Studien zur chirurgischen Therapie des Ovarialkarzinoms vorgestellt, die einen weitreichenden Einfluss auf das klinische Vorgehen haben.

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