Dr. med. Benjamin Reichenbach-Klinke

Dr. med. Benjamin Reichenbach-Klinke

Algesiologikum – Klinik für Schmerzmedizin Diakoniewerk München-Maxvorstadt Hessstr. 22 80799 München reichenbach-klinke@algesiologikum.de

1995 – 2002: Studium der Humanmedizin in Leipzig und München
2003 – 9/2009: Facharztausbildung Anästhesiologie (Klinikum Pasing, Städt. Klinikum München-Neuperlach, Schön Klinik Vogtareuth)
2006 – 2007: Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ in der Tagesklinik für Schmerztherapie im Städt. Klinikum München-Neuperlach
9/2009: Facharzt Anästhesiologie
9/2009 – 4/2011: Facharzt in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in der Schön Klinik Vogtareuth
4/2010: Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
4/2011 – 6/2013: Funktionsoberarzt/Oberarzt im Algesiologikum Zentrum für Schmerzmedizin, Diakoniewerk München-Maxvorstadt
6/2013 – 6/2015: Leitender Oberarzt in der Algesiologikum-Klinik für Schmerzmedizin, Diakoniewerk München-Maxvorstadt
7/2014 – 8/2019: Facharzt für Anästhesiologie, Algesiologikum MVZ, Heßstr. 22, 80799 München
7/2015 – 12/2016: Chefarzt im Zentrum für Schmerzmedizin Schwabing, Clinic Dr. Decker, Seestr. 10-12, 80802 München
Seit 1/2017: Chefarzt im Zentrum für multimodale Schmerzmedizin, Algesiologikum Klinik für Schmerzmedizin, Diakoniewerk München-Maxvorstadt, Heßstr. 22, 80799 München

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Ganglion sphenopalatinum – gepulste Radiofrequenztherapie bei Clusterkopfschmerzen

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Clusterkopfschmerzen (CK) gehören zu den schwersten Schmerzerkrankungen. Die Betroffenen leiden erheblich in ihrer Lebensqualität und unter den sozialen Auswirkungen. Die medikamentöse Behandlung ist insbesondere bei chronischen Verläufen oft schwierig und nebenwirkungsträchtig. Die Pathophysiologie der CK-Erkrankung ist nicht genau bekannt.

Eine wichtige Rolle spielt die Aktivierung des trigeminoautonomen Reflexes. In diesen Reflex ist das Ganglionsphenopalatinum eingebunden, das als überwiegend parasympathisches Ganglion die typischen autonomen Begleitsymptome der Clusterattacken (Lakrimation, Rhinorrhoe, conjunktivale Injektion etc.) vermittelt. Das Ganglion sphenopalatinum (SPG) steht bereits seit über 100 Jahren im Fokus verschiedener Behandlungsmethoden. Einer medikamentösen Behandlung ist das SPG über eine intranasale Applikation zugänglich. Daneben existieren invasive Methoden, mittels derer über einen perkutanen Zugang unter der Kontrolle bildgebender Verfahren das SPG erreicht werden kann. In therapierefraktären Fällen stellt die gepulste Radiofrequenztherapie eine relativ nebenwirkungsarme invasive Behandlungsoption dar. Im vorliegenden Artikel wird die Methode erläutert und die technische Durchführung beschrieben.

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