Infektionen durch Clostridium difficile


 

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Die aktuelle Studienlage zeigt, dass das Risiko für schwere und komplikative Verläufe sowie rezidivierende Erkrankungen insbesondere bei Infektionen mit den epidemischen C. difficile Ribotypen 027 und 078 erhöht ist. Neben den Toxin A und B produzieren die Varianten das binäre Toxin als zusätzlichen Pathogenitätsfaktor. Weitere bakterielle Pathogenitätsfaktoren bei Ribotyp 027 sind wahrscheinlich die Fähigkeit zur Herstellung eines potenteren Toxin B, die von diesem Stamm vermutlich ausgehende Immunevasion, eine bessere Adhäsion am Darmepithel und eine vermutlich robustere Toxinproduktion. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren Varianten bei symptomatischen Patienten in Erscheinung getreten, die ausschließlich das binäre Toxin produzieren. Es ist deshalb in Frage zu stellen, ob die bisherigen Methoden, die ausschließlich auf den Nachweis von Toxin A und B ausgelegt sind, in der Vergangenheit ausreichend waren und in Zukunft ausreichend sein werden.    




Autoren

Dr. Jürgen Becker

juergen.becker@cepheid.com
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dzkf



Zertifizierung

Gültig bis: 28.10.2017
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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