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Medikamentöse Therapie des Lungenkarzinoms

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Das Lungenkarzinom wird in 2 große Gruppen unterteilt. Dabei weist das Nicht kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) einen Anteil von 80−85% aller Lungenkarzinome auf, während das Kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) mit 15−20% deutlich seltener ist.

Moderne Diagnostik als Grundlage für zielgerichtete Therapien in der Onkologie

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MitdemzunehmendenVerständnis molekularer Veränderungen von Tumoren sowie deren Einfluss auf die Tumorentstehung und –progression wurden vermehrt molekulare Zielstrukturen für eine zielgerichtete („targeted“) Therapie identifiziert.

Operative Therapie des Mammakarzinoms

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Die Kunst , eine Brustkrebserkrankung adäquat operativ zu versorgen liegt nicht in der Skalpellführung, sondern vielmehr darin, die für die individuelle Patientin richtige Indikation zu einer allumfassenden Therapie prospektiv festzulegen.

Pathologie und moderne Diagnostik des Ovarialkarzinoms

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Jahr 2014 die Klassifikation der Ovarialkarzinome überarbeitet und aktualisiert.

Moderne Therapie von Weichteilsarkomen

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Weichteilsarkome sind eine inhomogene Gruppe seltener Tumoren, die aus mesodermalem oder ektodermalem Gewebe entstehen.

Die neue Leitlinie zur gastroösophagealen Refluxkrankheit

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Die gastroösophageale Refluxkrankheit gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Praxis. Das Spektrum der Erkrankung ist weitgefächert und erfordert ein differenziertes Vorgehen in der Diagnostik und Behandlung.

Zöliakie - das Chamäleon der Medizin

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Glutenfreie Produkte haben die Supermärkte und Restaurants erobert und immer mehr Menschen greifen zu diesen Lebensmitteln. Dennoch ist nur ein geringerer Teil der Personen tatsächlich darauf angewiesen.

Infektionen mit Clostridium difficile – neue Therapiemöglichkeiten

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Infektionen mit Clostridum difficile sind die Hauptursachen für nosokomiale gastrointestinale Infektionen in industrialisierten Ländern. Die Inzidenz der Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) stieg in Deutschland von 2002 bis 2006 von 1,7–3,8 auf 14,8 Fälle pro 100000 stationärer Patienten.

Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) – Ein Update

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Mit Einführung der Biologika-Therapien Ende der 90er Jahre haben sich einerseits die Therapieoptionen bei der Therapie der CED dramatisch verändert und andererseits zeigen sich veränderte Krankheitsverläufe vor allem beiden schweren Formen des Morbus Crohn und der Colitis ulcerosa.

Neues aus der Beckenboden- Forschung: Kontinenz, Inkontinenz, Implikationen für die Therapie

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Fast die Hälfte der Frauen sind in der Schwangerschaft und postmenopausal stressinkontinent. Dies kann die Lebensqualität erheblich einschränken, weshalb die Erforschung von Ätiologie und Pathogenese von

grossem Interesse ist.

Das Prostatakarzinom – Konventionelle Diagnostik, neue Herausforderungen und Perspektiven

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Das Prostatakarzinom (PCA) stellt die häufigstemaligneNeoplasie bei Männern in Deutschland und die dritthäufigste Krebstodesursache dar [1].

Herzkreislaufversagen während der Schwangerschaft – situationsimmanente Kriterien der Kardiopulmonalen Reanimation

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Kollaps und Herzkreislaufstillstand (SCA, sudden cardiac arrest) betreffen Menschen beiderlei Geschlechts und obwohl speziell die Inzidenz kardialer Akutereignisse eine signifikante Abhängigkeit vom Lebensalter aufweist, sind auch Frauen im reproduktionsfähigen Alter betroffen.


Neue Versorgungskonzepte für komorbide Herzinsuffizienz-Patienten

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Die Herzinsuffizienz ist seit einigen Jahren der häufigste Grund für die stationäre Krankenhausaufnahme in Deutschland. Sie betrifft im Vollbild der Erkrankung praktisch alle Organsysteme und ist deshalb hoch komplex.

Aktuelle Therapie urologischer Tumoren

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Die Prognose des Prostatakarzinoms hat sich in den letzten Jahren signifikant verbessert.

Medikamentöse Therapie des Ovarialkarzinoms

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Das epitheliale Ovarialkarzinom ist eine seltene maligne Erkrankung der Frau. Die Sterberate ist hoch, da die Erkrankung aufgrund fehlender Früherkennungsmaßnahmen oft viel zu spät diagnostiziert wird. Der wichtigste Faktor für das Überleben der Patientinnen ist der postoperative Tumorrest. Patientinnen nach kompletter Tumorresektion haben eine bessere Prognose als Patientinnen mit postoperativem Tumorrest. Eine leitliniengerechte Behandlung verbessert ebenfalls die Überlebenschancen.

Komplementärmedizinische Therapien beim Prostatakarzinom: Was macht Sinn?

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Viele an einem Prostatakarzinom erkrankte Patienten nutzen komplementärmedizinische

Therapiemaßnahmen. Die positiven Effekte lassen sich in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachweisen, dennoch ist die wissenschaftliche Datenlage für viele Wirkstoffe oder Verfahren noch unzureichend, da für komplementärmedizinische bzw. naturheilkundliche Therapieansätze häufig komplexe Interventionen notwendig sind und eine Verblindung oder Randomisierung je nachVerfahren nicht immer möglich ist. Dennoch bildet die wissenschaftliche Evaluation der Daten eine Basis in der komplementärmedizinischen Beratung, sodass diese überlegt und gezielt angewendet, eine sinnvolle Ergänzung der konventionellen Behandlung darstellen.

Moderne pharmakologische Therapie des Magen-und Pankreaskarzinoms

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Die Prognose des Magen- und des Pankreaskarzinoms ist selbst in lokalisierten

Stadien kritisch. Beide Tumorarten finden sich in der schlechtesten Prognosegruppe in der jüngsten europäischen Überlebensstatistik für Krebserkrankungen. Optimale Therapieergebnisse können nur bei konsequenter Befolgung einer leitliniengerechten Therapie erreicht werden. Dazu zählt heute bei beiden Tumorentitäten in der lokalisierten Ausbreitung der Einsatz effektiver medikamentöser Systemtherapien zusätzlich zu einer operativen Therapie.

Die nicht-alkoholische Fettleber: Ursachen, Komplikationen und Diagnose

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Die nicht-alkoholische Lebererkrankung (NAFLD) ist besonders in den industriell entwickelten Staaten ein zunehmendes und ernst zu nehmendes Krankheitsbild bei Erwachsenen und Kindern. Der Begriff NAFLD umfasst ein Spektrum von Erscheinungsformen der Leberbeteiligung von der einfachen Akkumulation von Fetten in der Leber (simple Steatosis oder nicht-alkoholische Leberverfettung NAFL) bis zur potentiell progressiven Form der nicht alkoholischen Steatosis (NASH) mit Zellballonierung, inflammatorischer Reaktion und mitunter der Entstehung einer Leberfibrose- oder Zirrhose. In der Gruppe der über 65-jährigen ist die NASH die häufigste nicht-maligne Indikation zur Lebertransplantation.

Helicobacter pylori

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Helicobacter pylori ist nach Karies vermutlich die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit HP infiziert. Die Infektionsrate ist in Entwicklungsländern deutlich höher als in Ländern der westlichen Welt. Auch wenn die Durchseuchung durch Verbesserung der hygienischen und sozioökonomischen Verhältnisse in den entwickelten Ländern abgenommen hat, so sind aber auch hier noch 20-30 % der Erwachsenen infiziert.

Hepatitis C - ein Problemfür Individuum und Gesellschaft

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Die Hepatitis C ist eine virale Infektionskrankheit, die meistens chronisch verläuft. Viele der vermutlich 200.000 - 400.000  mit Hepatitis C infizierten Patienten sind noch nicht identifiziert. Umfassende und innovative Screeningmaßnahmen sind dafür notwendig. Diagnostisch besteht ein standardisiertes Vorgehen und seit 2014 stehen verbesserte direkt antiviral wirksame Medikamente mit einer dauerhaften Therapieeffektivität über 90 % zur Verfügung.

Motilitätsstörungen des GI-Trakts (Gastrointestinaltrakts)

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Historisch bedingt wurden die gastrointestinalen Funktionen, die Funktionsstörungen und die funktionelle Erkrankungen unter den Begriffen Motilität bzw. Motilitätsstörungen zusammengefasst. Im Verlauf konnte jedoch nachgewiesen werden, dass motilitätsbedingte Erkrankungen wesentlich durch Störungen des enterischen Nervensystems bedingt und in ihrer Pathophysiologie sehr viel komplexer als reine Bewegungsstörungen sind. Dies hat zu den Oberbegriffen Neurogastroenterologie bzw. Neurogastroenterologische Erkrankungen geführt. Beschwerden durch neurogastroenterologische Erkrankungen sind weit verbreitet und führen bereits jetzt zu den häufigsten Arztbesuchen. Sie verursachen häufig eine Anorexie, eine verminderte Fähigkeit zur sozialen Teilnahme, eine erhöhte Sterblichkeit und eine erhebliche sozioökonomische Belastung.

Die endoskopische Therapie der Achalasie

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Die Achalasie ist eine neurodegenerative, primäre Motilitätsstörung, die zum Funktionsverlust von tubulärer Speiseröhre und unterem Ösophagussphinkter führt. Sie ist eine seltene Erkrankung mit einer weltweiten, jährlichen Inzidenz von ungefähr 1-2 Erkrankungen pro 100000 Einwohner. Die Prävalenz ist dagegen aufgrund ihres gutartigen und chronischen Verlaufs mit ungefähr 9-10 Fällen auf 100000 Einwohner deutlich höher.
Die Inzidenz der Erkrankung zeigt einen langsamen Anstieg mit einer Verdoppelung seit den 1980-er Jahren. Ob diese Zunahme der Häufigkeit real begründet oder lediglich auf einen technischen Fortschritt in der Diagnostik zurückzuführen ist, bleibt unklar.

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