Prof. Dr. Hermann Eichstädt

Prof. Dr. Hermann Eichstädt

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Seit 1.10.1984 Oberarzt für den Zusatzbereich der kardiologischen Nuklearmedizin und Radiologie bei Prof. Dr. R. Felix. Aufbau und Leitung des Forschungsprojektschwerpunktes (FPS) für Isotopen-kardiologie. Durchführung digitaler Angiographien und kardialer Kernspintomographie seit November 1983 als eine der ersten Arbeitsgruppen international. Akute Infarktdiagnostik mittels Kernspintomographie als erste Arbeitsgruppe 1984.
Ab 1.2.1999 Ärztlicher Direktor der Charité-Fachklinik für Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen in Templin. Nach Aufgabe des externen Klinikprojektes durch die Charité wieder Rückkehr in die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie der Charité am Campus Virchow Klinikum Berlin. Seit 12.01.2007 wieder stellvertretender Geschäftsführender Direktor. Zum 31.3.2013 Verabschiedung aus dem aktiven Dienst der Charité. Seit dem 1.4.2013 Chefarzt Kardiologie des Rehazentrums Potsdam.
Univ.-Prof. Dr. Hermann Eichstädt Facharzt für Herz- und Kreislauferkrankungen,
Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin

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Medikamentöse Therapieansätze bei hypertropher und dilatativer Kardiomyopathie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Bei der medikamentösen Behandlung der symptomatischen hypertrophen Kardiomyopathie mit Ruhe- oder provozierbarer Ausflußbahnobstruktion sind seit mehr als fünfzig Jahren hochdosierte Betarezep-torenblocker bis zur maximal tolerierten Dosis die Therapie der ersten Wahl. Falls Betablocker nicht vertragen werden oder kontraindiziert sind, wird der Calciumantagonist Verapamil auch bereits seit vierzig Jahren bis zur maximal tolerierten Dosis eingesetzt. Wenn die vorgenannten Substanzen nicht genügend effektiv erscheinen, sollte die zusätzliche Gabe der stark negativ inotropen Antarrhythmika der Klasse I (a und c), hierzulande Disopyramid erwogen werden.

Symptomatische Patienten mit einer dilatativen Kardiomyopathie werden entsprechend der dann eingetretenen systolischen Herzinsuffizienz mit einem ACE-Hemmer behandelt, oder einem Sartan bei den typischen ACE-Hemmer-Nebenwirkungen. Ein zusätzlicher Betablocker wird empfohlen, um das Risiko für HF-Hospitalisierung und vorzeitigen Tod weiter zu senken. Ein Aldosteron-Antagonist kann bei allen Patienten eingesetzt werden, die trotz der vorgenannten Medikation symptomatisch sind. Bleibt die Herzfrequenz erhöht, wird auch der neue If-Kanal-Hemmer Ivabradin eingesetzt. Die neue Kombination aus Angiotensin-Rezeptor- und Neprilysin-Inhibitor (ARNI) scheint sich als erfolgreiches Konzept zu bewähren.


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