PD Dr. med. Peter Reichardt

PD Dr. med.  Peter Reichardt

Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Onkologie am HELIOS Klinikum Berlin-Buch 

Kontakt: peter.reichardt@helios-kliniken.de

PD Dr. med. Peter Reichardt ist Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Onkologie am HELIOS Klinikum Berlin-Buch und Leiter des Onkologischen Zentrums Berlin-Buch. 

Er beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Therapie von Knochen- und Weichteilsarkomen. PD Dr. Reichardt ist stellvertretender Vorsitzender der „German Interdisciplinary Sarcoma Group“, Mitglied der Leitgruppe der „Arbeitsgruppe Weichteilsarkome/GIST/Knochentumoren“ der AIO, Coautor der DGHO Leitlinien für Sarkome und GIST, Coautor der ESMO Leitlinien für Weichteilsarkome, Knochentumoren und GIST und Mitglied der „ESMO Sarcoma Faculty“. 

Er ist zudem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der Selbsthilfeorganisation „Das Lebenshaus“.

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Gastrointestinale Stromatumoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Gastrointestinale Stromatumoren sind den Weichgewebssarkomen zuzuordnen und entstehen aus den Cajal Zellen, den Schrittmacherzellen des Magen-Darm-Trakts, oder deren Vorgängerzellen. Der therapeutische Goldstandard für lokalisierte GIST ist ihre vollständige chirurgische Entfernung. Durch den adjuvanten Einsatz von Imatinib bei Patienten mit einem hohen Rezidivrisiko kann das Gesamtüberleben signifikant verbessert werden. Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Mutationsanalyse ist obligat, insbesondere um Patienten mit einer Imatinib-insensitiven Mutation zu identifizieren, die keine adjuvante Therapie erhalten sollen. Imatinib in einer Dosierung von 400 mg pro Tag ist der Goldstandard bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten GIST. Bei Nachweis einer Mutation im Exon 9 sollte mit einer Tagesdosis von 800 mg behandelt werden. Nach Versagen von Imatinib sollte die Therapie mit Sunitinib in individuell angepasster Dosierung fortgesetzt werden. Für die Drittlinientherapie steht mit Regorafenib eine wirksame Behandlung zur Verfügung.

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